Krefeld Pinguine: Fünf Neuzugänge sind ab Montag beim DEL-Team mit dabei

Krefeld Pinguine : Fünf Neuzugänge sind ab Montag beim DEL-Team mit dabei

Zur neuen Saison haben die Pinguine fünf neue Spieler in ihren Reihen. Der sportliche Berater, Rüdiger Noack, hatte bislang bei seinen Verpflichtungen meist ein glückliches Händchen - auch deshalb wurde er zum Manager des Jahres 2013 gewählt.

Im Tor könnte sich der neue Publikumsliebling der Play-off-Spiele, der Tscheche Tomas Duba, zur Nummer eins entwickeln. Aber auch der "kleine Hexer", wie Lukas Lang, der Sohn von Torwartlegende Karel Lang genannt wird, dürfte sicherlich seine Einsatzzeiten bekommen — schließlich bringt er schon DEL-Erfahrung aus Duisburg, Mannheim, Wolfsburg und Nürnberg mit. Lang erhält übrigens die Rückennummer seines Vaters: Die "1" sollte höchstens noch an ihn vergeben werden, sonst an keinen anderen Spieler.

In der Abwehr gibt es drei neue Gesichter. Neben dem in der vergangenen Woche als vorerst letzten Neuzugang verpflichteten US-Amerikaner David Fischer und dem baumlangen Oliver Mebus, der von den Kölner Haien zur Westparkstraße zurückkehrte, ist sicherlich der Kanadier Nick St.Pierre, der vom tschechischen Meister HC Pilsen nach Krefeld wechselte, der interessanteste Neuzugang. Der sportliche Berater Rüdiger Noack, der ihn mehrfach beobachtet hatte, sagt über den 28 Jahre alten Linksschützen: "Wer drei Jahre als Ausländer In der sehr starken tschechischen Extraliga gespielt hat, muss eine gute Qualität haben.

Nick kommt als Champion zu uns und bringt Führungsqualitäten mit. Er hat mit Pilsen den Meistertitel gewonnen, und er kann ein Spiel aus der Abwehr heraus beruhigen." Der 25-jährige David Fischer spielte zuletzt bei den Heilbronner Falken in der Zweiten Liga, wo er sich mit sieben Toren und 18 Vorlagen für höhere Weihen empfahl und damit punktbester Verteidiger in seinem Team war. "Ich habe ihn schon länger für die Krefeld Pinguine im Auge gehabt und freue mich, dass die Verpflichtung nun geklappt hat. Er hat gute Anlagen", sagte Trainer Rick Adduono. Oliver Mebus, der 2,06 Meter-Hüne, ist ein alter Bekannter: Der ehemalige Kapitän des KEV-DNL-Teams war der mit Abstand beste Verteidiger der Jugendabteilung.

Schon damals trainierte er im Profiteam mit, gab allerdings nach Ende seiner Jugendzeit zunächst einem Angebot der Kölner Haie unter Ex-Bundestrainer Uwe Krupp den Vorzug vor dem der Pinguine. In der DEL kam er allerdings nicht zum Einsatz, zeigte aber im Oberligateam des EV Duisburg seine Klasse.

Im Angriff gibt es unter den 14 Stürmern nur einen Neuling. Der einzige Neuzugang in der Abteilung "Attakte" ist aber dafür ein ganz interessanter Mann. Mit Istvan Sofron, ein Ungar rumänischer Abstammung, der zuletzt mit seinem Verein Alban Volan in der österreichischen Liga spielte und dort in den vergangenen beiden Spielzeiten 50 Tore erzielte, zogen die Pinguine möglicherweise einen "Dicken Fisch" an Land. Rüdiger Noack traut dem 25 Jahre alten Außenstürmer zu, eine sehr gute Rolle in der DEL zu spielen. "Wir haben Istvan drei Jahre lang beobachtet und ihn auch bei Weltmeisterschaften gesehen. Er ist ein Stürmer mit sehr guten Anlagen, und wenn er sich bei uns richtig wohlfühlt, dann werden wir viel Freude an ihm haben."

(JH/oli)
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