1. Sport
  2. Eishockey
  3. Pinguine

Eishockey, DEL: Krefeld Pinguine: Daniel Pietta freut sich auf sein Zuhause

Krefeld Pinguine : KEV-Urgestein Daniel Pietta freut sich auf sein Zuhause

Das Urgestein des Krefelder Eishockeys tritt am Freitag mit dem ERC Ingolstadt in der Yayla-Arena gegen die Pinguine an. Bei den Krefeldern feiert Laurin Braun sein Comeback. Im Tor bekommt Oleg Shilin wahrscheinlich eine Pause.

Das Thema Geisterspiele in der Yayla-Arena ist vorerst vom Tisch. Es gibt zwar angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie wieder Zuschauer-Beschränkungen bei Sportveranstaltungen, doch mit maximal 3500 Zuschauern auf den Rängen, können die Krefeld Pinguine sicher gut leben. Bis Donnerstag waren für das Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt einschließlich der Dauerkarten 2200 Tickets weg.

Das Duell gegen das Team von der Donau steht natürlich unter einem besonderen Stern. Denn Daniel Pietta wird in der DEL mit den Panthern zum ersten Mal vor Zuschauern auf Krefelder Eis auflaufen. „Ich freue mich auf Zuhause und das Spiel“, sagte das Urgestein des Krefelder Eishockeys am Donnerstag im RP-Gespräch. Das Zuhause bezieht der fast 35-jährige Center nicht nur auf die Westparkstraße. Er wird nach dem Spiel mit seiner Familie am Niederrhein in seinem Haus bleiben, da Ingolstadt am Sonntag spielfrei ist. Ob sein Ticket für den Bundesliga-Kracher zwischen Dortmund und München am Samstag wegen der Reduzierung der Zuschauer-Kapazität noch Gültigkeit besitzt, weiß er noch nicht.

Die Pinguine wollen natürlich den ersten Sieg gegen Pietta feiern. Nach den beiden Niederlagen in der Vorsaison hieß es in dieser Spielzeit im ersten Spiel an der Donau am Ende 1:3. Dabei boten die Schwarz-Gelben die bisher schwächste Leistung auf fremdem Eis.

Personell kann Trainer Igor Zakharkin bis auf Maciej Rutkowski, der beim Oberliga-Team bleibt, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Denn Laurin Braun kehrt wieder ins Team zurück. Der 30-jährige Stürmer hat seine Oberkörperverletzung auskuriert und befindet sich seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining. Der Coach wird wieder sechs Verteidiger und 13 Stürmer aufbieten.

Da Zakharkin nach dem Sieg gegen die DEG bei der anschließenden Pressekonferenz wie gewohnt von Sergey Saveljev vertreten wurde, schilderte er am Mittwoch nach dem Training seine Eindrücke vom Derby: „Ich habe vor einigen Wochen gesagt, dass wir uns gut vorbereiten und die Mannschaft kontinuierlich aufbauen. Wir arbeiten an vielen Komponenten und haben uns besonders in der Offensive verbessert. Es ist jetzt die Psychologie vom Gewinnen in Sicht. Ich hoffe, dass die Jungs jetzt noch mehr Vertrauen haben.“

  • Ob die Pinguine am Freitag im
    Eishockey : Krefeld Pinguine planen auch für Geisterspiele
  • Eine Rostock-Anhängerin hält einen Schal in
    Zuschauer-Kapazität beschränkt : Rostock verschenkt 1000 Eintrittskarten für Heimspiel
  • Die leere Südtribüne beim letzten Aufeinandertreffen
    2G, Masken, Zuschauer : Das sind die neuen Corona-Regeln in den Stadien und Hallen

Im Tor kündigte der Trainer eine Veränderung an. Obwohl Oleg Shilin nach dem Derbysieg erklärte, er sei fit und habe derzeit viel Spaß am Eishockey, was alles etwas einfacher mache, wird er wahrscheinlich eine Pause bekommen und Nikita Quapp im Tor stehen.

Den Gegner hat Zakharkin Trainer genau unter die Lupe genommen: „Ich habe mir einige Videos angesehen. Ingolstadt ist  eine der besten Mannschaften der Liga, spielt ein typisches nordamerikanisches Eishockey  und schießt aus allen Positionen aufs Tor. Das wird für uns ein anstrengendes Spiel.“ Der ERC Ingolstadt verpflichtete in dieser Woche Torhüter Danny Taylor, der allerdings seit August ohne Spielpraxis ist. Nach RP-Informationen soll er gegen die Pinguine sein Debüt für die Panther geben.