Freies Wochenende der Pinguine Bei Familie Müller wurde Kindergeburtstag gefeiert

Krefeld · Nach dem 5:2-Sieg gegen Bad Nauheim hat Trainer Boris Blank den Spielern zwei Tage frei gegeben. Was die Krefeld Pinguine mit der ungewohnten Freizeit am Samstag und Sonntag gemacht haben.

 Torjäger Marcel Müller verbachte Zeit mit seinem Sohn Theo - in den Eishallen von Herne und Köln.

Torjäger Marcel Müller verbachte Zeit mit seinem Sohn Theo - in den Eishallen von Herne und Köln.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Stefan Brauer

Beste Stimmung herrschte nach dem 5:2-Sieg der Krefeld Pinguine gegen den EC Bad Nauheim in der Mixedzone der Yayla-Arena. Groß war die Freude bei den Spielern, dass nach vielen missglückten Versuchen endlich mal ein Sieg mit einer ab dem zweiten Drittel überzeugenden Leistung gegen einen Mitkonkurrenten um einen Platz in den Top Sechs eingefahren wurde. Zur guten Stimmung trugen dann auch noch die zwei freien Tage bei, die Trainer Boris Blank bei einem Erfolg gegen Bad Nauheim versprochen hatte.

Die Spieler verrieten ihre Pläne für den freien Samstag und Sonntag. Torjäger Marcel Müller kam mit einem strahlenden Gesicht aus der Kabine und verkündete seine Pläne so lautstark, dass es alle mitbekamen: „Samstag geht es um 6.30 Uhr nach Herne, wo mein Sohn Theo bei einem Bambiniturnier mitspielt.“ Das nahmen seine Mitspieler zum Anlass und skandierten: „Malla spielt für Herne“, was großes Gelächter in der Runde auslöste. Zu seinen weiteren Plänen sagte stolze Vater: „Am Samstagnachmittag steigt dann bei uns zu Hause eine Kindergeburtstagsparty, Theo ist gerade sechs Jahre alt geworden. Sonntag sind wir dann mit der Familie bei den Haien, da darf Theo nach dem Warm-up die Pucks mit aufsammeln.“ Während Müller, der den Treffer zum 2:2 von Zach Magwood prima vorbereitete, einen vollen Terminkalender hat, ließ es der Kanadier ruhig angehen. „Ich werde mal die Füße hochlegen und mich ausruhen“, sagte der Angreifer, der neben seinem Treffer noch zwei weitere Tore mit vorbereitete.

Nicht sehr viel geplant hatte auch Kapitän Alexander Weiß, der als Center im ersten Sturm an der Seite von Müller und Magwood zu überzeugen wusste. Der Routinier bereitete eine Woche vor seinem 36. Geburtstag zwei Tore vor und blockte viele Schüsse der Gäste: „Ich freue mich darauf, endlich mal wieder zwei Tage mit meiner Frau Vero und mit unserem Sohn Lenny zu verbringen und etwas abzuschalten, bevor es dann am Montag wieder aufs Eis geht.“

Auch bei dem gebürtigen Krefelder Philip Riefers, der zwei Tore mit vorbereitete, stand an den freien Tagen die Familie im Mittelpunkt. „Ich werde die Zeit mit meiner Frau Lea und mit unserem kleinen Sohn Theo verbringen. Am Samstag kommen dann vielleicht noch Freunde vorbei und wir machen einen Spieleabend. Sonntag schauen wir mal wie das Wetter wird, vielleicht fahren wir mit Theo in einen Streichelzoo.“

Verteidiger David Trinkberger, der seine Freundin Kendall aus Amerika noch zu Besuch hat, war wohl vorher noch nicht vom Sieg gegen Bad Nauheim überzeugt, denn er sagte: „Wir haben da noch keine genauen Pläne. Vielleicht schauen wir uns hier in der Gegend etwas an oder fahren auch mal einen Tag nach Holland oder Belgien.“

Und was macht der Trainer mit der ungewohnten Freizeit am Wochenende? „Vielleicht besuchen wir mal meine Eltern“, sagte Boris Blank. „Eventuell schaue ich mir auch ein Oberligaspiel an. Sonntag beginne ich aber bereits mit der Vorbereitung auf unser Spiel am Freitag in Weißwasser. Deshalb schaue ich mir am Sonntag die Partie unseres Gegners gegen Bayreuth im TV an.“

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort