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Lokalsport: Augsburg ein gutes Pflaster für die Krefeld Pinguine

Lokalsport : Augsburg ein gutes Pflaster für die Krefeld Pinguine

Fleißig Über- und Unterzahl wurde gestern früh bei den Krefeld Pinguinen im Training geübt. Besonders das Trio Vasiljevs/Driendl/Hauner mit dem Verteidiger-Duo Weihager/Hanusch fielen dabei positiv auf. Nach einem Mittagessen im "Nordbahnhof" machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Augsburg. Von dort kehrten die Schwarz-Gelben häufig mit Punkten im Gepäck in die Seidenstadt zurück.

Von den vergangenen sechs Duellen im Curt-Frenzel-Stadion blieben alle Zähler nur einmal in der Fuggerstadt. Die Panther gehen mit einer fast komplett neuen Mannschaft ins Rennen. 16 Abgänge stehen 15 Neuzugänge gegenüber. Auch an der Bande schwingt ein Neuer das Zepter: Mike Stewart. Der war 2014 in Diensten der Fishtown Pinguins in Bremerhaven Trainer des Jahres der DEL2. Er versammelte im Sommer viele erfahrene Cracks um sich, entsprechend hoch ist das Durchschnittsalter des Teams. Als echte Verstärkung entpuppten sich bereits Torwart Jeff Deslauries und Verteidiger Evan Oberg. Da im Sturm die beiden Leistungsträger Jonathan Matsumoto und Thomas Trevelyan ausfallen, reagierten die Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Stürmer Ben Hanowski. Der 24-jährige Kanadier absolvierte in der NHL 16 Spiele für die Calgary Flames. In der Abwehr fällt der Lette Arvids Rekis aus.

Obwohl die Augsburger Ergebnisse der Vorbereitung insgesamt enttäuschend waren, befinden sich die Panther-Fans bereits im DEL-Fieber. 5000 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt. Mit 6000 Zuschauern wird gerechnet. Jeff Szwez, Krefelds Last-Minute-Transfer, weiß, was die Schwarz-Gelben heute bei einem fast ausverkauften Stadion erwartet. Er trug anderthalb Jahre das Augsburger Trikot: "Wenn die Panther einmal führen, ist die Unterstützung ihrer Fans sehr gut." Wie viele Fans der Pinguine sich auf den weiten Weg in den Süden machen, stand gestern noch nicht fest. Ein geplanter Bus wurde mangels Interesse abbestellt. Schon in der Vergangenheit hielt sich der Andrang von KEV-Fans in Augsburg stark in Grenzen.

(J.H.)