Arturs Kruminsch steht nach schwerer Lymphdrüsenerkrankung bei Krefeld Pinguine wieder auf dem Eis

Ein ganz besonderer Moment : Torjäger Kruminsch kehrt auf das Eis zurück

Für den Stürmer war das erste Eistraining der Pinguine nach seiner Lymphdrüsenerkrankung ein ganz besonderer Moment.

(JH) Die Pinguine hatten zu einer Besichtigung der umgestalteten Kabine und zum Besuch des Trainings in die Yayla-Arena geladen. Tags zuvor hatte sich die Mannschaft mit den Trainern und dem Team der Geschäftsstelle zu einem ersten Meeting in der Kabine getroffen.

Am Freitag bat Trainer Brandon Reid dann seine Schützlinge aufs Eis. Arturs Kruminsch freute sich ganz besonders, dass es endlich wieder los geht. Der Stürmer, der im Sommer 2018 aus Ravensburg kam, konnte wegen einer Lymphdrüsenerkrankung in der vergangen Saison nicht spielen: „Es macht mir sehr viel Spaß, endlich wieder mit der Mannschaft auf dem Eis zu trainieren. Ich werde Schritt für Schritt gehen, um das Beste raus zu holen. Mental bin ich jetzt noch stärker als vor meiner Krankheit.“ Als erster betrat der baumlange neue Torhüter Jussi Rynnäs, gefolgt von Daniel Pietta das glatte Parkett. Insgesamt waren 24 Feldspieler und zwei Torhüter auf dem Eis. Der derzeit noch verletzte Publikumsliebling Martin Schymainski verfolgte das Geschehen an der Seite von Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz und Sportdirektor Matthias Roos von der Tribüne aus. Auch der Berater des Aufsichtsrates Rüdiger Noack schaute sich das Training an. Schulz sagte: „Wir haben in dieser Saison eine gute Mannschaft. Ich denke, dass wir mindestens vier Teams hinter uns lassen können.“

Gut 80 Minuten dauerte die Einheit auf dem Eis. Auffällig war, dass alle Spieler ständig in Bewegung waren und die Profis das vorher festgelegte Trainingsprogramm gut verinnerlicht hatten. Die Stürmer zeigten sich beim Torabschluss schon recht treffsicher. Einige Male rief Trainer Reid: „Männer, hohe Intensität, egal, ob jung oder alt.“

Nach dem Training zeigte sich der oberste Übungsleiter zufrieden: „Das war schon ganz ordentlich, das Tempo war für den Anfang schon sehr hoch.“ Neuzugang Jeremy Welsh aus Wolfsburg strahlte über das ganze Gesicht, als er die Eisfläche verließ: „Das war eine tolle Trainingseinheit. Ich habe mich schon gut eingelebt. Wir haben vor allem im Sturm einen sehr breiten Kader. Der Teamgeist und der Respekt, den die Verantwortlichen uns entgegenbringen, gefällt mir hier sehr gut.“

Nach dem Eistraining war die Arbeit aber noch nicht beendet. Jörg Bednarzyk und David Greiner baten noch zum Athletik-Training. Danach gab es ein kleines Kabinenfest.

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