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Krefeld Pinguine: Adduono bleibt Trainer der Pinguine

Krefeld Pinguine : Adduono bleibt Trainer der Pinguine

Am Mittwoch bestätigten die Krefelder, dass der Kanadier weiter an der Bande stehen wird. Neue Spielerverträge werden nur für eine Saison abgeschlossen. Wolfgang Schulz wartet auf potenzielle Interessenten für seine Nachfolge.

Jetzt ist es offiziell: Rick Adduono bleibt Trainer der Krefeld Pinguine. Eigentlich stand das ja schon Anfang Februar fest (RP berichtete), doch die Verantwortlichen wollten mit der Bekanntgabe bis zum Saisonende warten. Damit steht der 62-jährige Kanadier im kommenden September zum siebten Mal bei Saisonbeginn an der Krefelder Bande. Insgesamt gehört er jetzt schon seit 2009 als Coach oder Scout den Schwarz-Gelben an. "Rick ist der erfolgreichste Krefelder Trainer und ist für den Neuaufbau der Mannschaft genau der richtige Mann. Er hat nach seiner Rückkehr ein blutleeres Team wieder zum Leben erweckt. Leider hat es nicht mehr für die Pre-Play-offs gereicht", sagte Wolfgang Schulz gestern auf Anfrage unserer Zeitung zu der erwarteten Entscheidung. Am Dienstag hatte der Aufsichtsratschef in einem Gespräch mit dem Trainer die Marschroute für die kommenden Wochen und Monate festgezurrt.

Welche Spieler den Pinguinen erhalten bleiben, die keinen Vertrag über diese Saison hinaus besitzen, wird wahrscheinlich bis zum Wochenende feststehen. Gute Karten sollen Mikko Vainonen, Mike Mieszkowski, Martin Ness und Kevin Orendorz besitzen. Das gilt auch für Tim Hambly, falls er einen deutschen Pass bekommen kann. Marcel Müllers Verbleib gilt als sicher, falls er nach seinem Gastspiel in Schweden kein lukrativeres Angebot erhält. Von den Akteuren, die schon weiter unter Vertrag sind, gelten Patrick Klein und Mark Mancari als Kandidaten für eine Auflösung. Bei der Suche nach neuen Spielern soll zunächst die Torwartfrage geklärt werden. Nach Danny Aus den Birken ist auch Chet Pickard kein Thema mehr. Angesichts der angespannten Finanzlage muss der Spieleretat gekürzt werden. "Wir können uns nicht noch mal die teuerste Krefelder Mannschaft leisten", sagte Schulz. Nach Möglichkeit sollen alle Neuzugänge nur noch Einjahresverträge plus einer vereinsseitigen Option erhalten. Denn schließlich steht ja noch nicht fest, ob es nach dem Rückzug von Wolfgang Schulz und seiner beiden Aufsichtsratskollegen Helmut Borgmann und Dieter Berten in der Saison 2018/19 weiter geht. Am vergangenen Sonntag hieß es am Rande des Spiels, der Aufsichtsratschef habe bereits potenziell Nachfolger abblitzen lassen. "Darüber kann ich nur lachen. Ich habe noch nicht mal ein Gespräch geführt", sagte Schulz gestern. Das wird er sicher auch beim Fan-Hearing am kommenden Montag im Business-Club des KöPa erklären. Dort steht er dann gemeinsam mit Rick Adduono, Karsten Krippner, Rüdiger Noack und Matthias Roos Rede und Antwort. Letzterer, offiziell immer noch als Geschäftsstellenleiter im Amt, soll an diesem Abend als Noacks Nachfolger präsentiert werden. Hinter den Kulissen ist Roos ja schon länger in Sachen Personalplanungen tätig. So fädelte er zum Beispiel die Verpflichtung von Stürmer Ness ein. Noack wird den Pinguinen als Berater des Aufsichtsrats erhalten bleiben.

(RP)