Krefeld Pinguine gewinnen Rheinderby bei den Kölner Haien

Rückstand gedreht: Pinguine gewinnen Rheinderby gegen Köln

Die kriselnden Kölner Haie haben im Rennen um die Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwei weitere wichtige Punkte liegen gelassen. Der achtmalige Meister verspielte im kleinen Rheinderby gegen die Krefeld Pinguine kurz vor Schluss eine 2:1-Führung und verlor 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

Ausgerechnet der zuletzt ausgebootete Verteidiger Shawn Lalonde hatte die Haie zuvor auf die Siegerstraße geschossen. Der Kanadier, der von Trainer Peter Draisaitl für die vorangegangenen beiden Spiele nicht berücksichtigt worden war, erzielte bei seiner Rückkehr das 2:1 (48.). Zuvor hatte er bereits das frühe 1:0 von Nicolas Krämmer (1.) vorbereitet.

Für Krefeld glichen Dragan Umicevic (39.) und Markus Nordlund - 42 Sekunden vor Schluss - zweimal aus. Den entscheidenden Penalty verwandelte Justin Feser. Köln verpasste mit der vierten Niederlage in den letzten fünf Spielen den Sprung auf den sechsten Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Viertelfinale berechtigt. Krefeld bleibt Vorletzter.

Kurz vor dem Spiel war Lalondes Traum von Olympia geplatzt. Der Kanadier wurde nicht ins Aufgebot seines Heimatlandes für die Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) berufen. Dagegen gehört sein Kölner Teamkollege Justin Peters zum 25-köpfigen Kader der "Ahornblätter". Der Torwart musste am Donnerstagabend allerdings dem Schweden Gustaf Wesslau den Vortritt gegen Krefeld lassen.

(sid)