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Köln: Die Haie jagen Negativrekord

„So macht das keinen Spaß“ : Kölner Haie jagen Negativrekord

Der Absturz der Kölner Haie geht weiter und weiter. Pünktlich zu Karneval kann der ruhmreiche Klub den Negativrekord in der Deutschen Eishockey Liga einstellen.

"Wir finden momentan einfach keinen Weg, ein Spiel für uns zu entscheiden", sagte Stürmer Jason Akeson nach dem 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) beim ERC Ingolstadt voller Frust. Die Haie haben zum bislang letzten Mal am zweiten Weihnachtsfeiertag gewonnen (4:1 bei den Grizzlys Wolfsburg) und seitdem 16 Niederlagen in Serie kassiert. 2003 hatten die Schwenninger Wild Wings von Januar bis März 18 aufeinanderfolgende Pleiten hinnehmen müssen. Verliert der KEC auch am Freitag bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven und am Dienstag gegen Wolfsburg, ist kurz vor Aschermittwoch die peinliche Marke erreicht.

"Sie haben mehr Tore als wir, so einfach ist das Ganze", analysierte der Kanadier Akeson bei MagentaSport: "Momentan läuft es bei uns nicht, und daran muss etwas geändert werden. So macht das nämlich keinen Spaß." ERC-Schlussmann Jochen Reimer machte dem Gegner etwas Mut: "Trotz der Niederlagenserie kämpfen sie und haben eine super Truppe. Das war kein Selbstläufer, und da muss man den Hut vor Köln ziehen."

In Ingolstadt brachte Brandon Mashinter (22.) die Gastgeber zu Beginn des Mitteldrittels in Führung, Jonathan Matsumoto (37.) glich für die Kölner aus. Maurice Edwards (51.) sorgte für den Sieg der Schanzer.

Köln kassierte beide Gegentore in Unterzahl, von 36 Schüssen auf das Tor waren 35 erfolglos. Während der ERC zwei seiner vier Powerplays nutzte, konnten die Haie aus sieben Überzahlsituationen nichts machen.

(pabie/sid)