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Eishockey: NRW-Klubs fordern Aufhebung der Corona-Zuschauerbeschränkung

Eishockey : NRW-Klubs fordern Aufhebung der Zuschauerbeschränkung

Die vier NRW-Eishockey-Klubs, darunter die Düsseldorfer EG und die Krefeld Pinguine, haben einen offenen Brief an die Landesregierung geschrieben. Darin heißt es unter anderem: „Ohne Zuschauer bluten wir emotional und wirtschaftlich aus.“

Die vier nordrhein-westfälischen Klubs aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben in einem Offenen Brief an den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und den Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann eine Aufhebung der Zuschauerbeschränkung im Profisport gefordert. "Eishockeyspiele mit Zuschauern sind machbar und auch verantwortbar", heißt es in den Schreiben, das die Geschäftsführer der Kölner Haie, der Düsseldorfer EG, der Iserlohn Roosters und der Krefeld Pinguine unterschrieben.

"Sportveranstaltungen waren und sind nachweislich keine Corona-Hotspots", erklären die NRW-Klubs: "Wir sind Profis. Wir sind in der Lage, verantwortungsvoll sichere Spiele durchzuführen." Das "Festhalten an den Zuschauerbeschränkungen - aktuell faktisch ein Lockdown" sei "nicht nachvollziehbar". Die Regelungen wirkten "zunehmend widersprüchlicher und teilweise auch willkürlich. Sie scheinen mehr politischem Kalkül denn einer Evidenz zu folgen. Ohne Zuschauer bluten wir emotional und wirtschaftlich aus."

Aktuell spielen die Klubs in der DEL ohne Zuschauer, weil die teilweise zugelassene geringe Zahl nicht wirtschaftlich ist. Die Haie, die DEG, die Roosters und die Pinguine verweisen zudem auf die neuen Regeln in Bayern, die künftig wieder mehr Publikum ermöglichen. "Handeln Sie mit Entschlossenheit und Mut, sonst droht das Aus vieler Sportvereine in NRW - auch der traditionsreichen Eishockeystandorte Köln, Düsseldorf, Krefeld und Iserlohn", fordern die Klubs.

(kron/SID)