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1000. DEL-Spiel: Pleite und Kiste Kölsch für Jubilar Patrick Reimer

1000. DEL-Spiel : Pleite und Kiste Kölsch für Jubilar Patrick Reimer

Patrick Reimer hat sein Rekordspiel in der Deutschen Eishockey-Liga verloren. Vor dem Spiel bekam er eine Kiste Kölsch überreicht – ein Schmunzeln rang er sich dennoch ab.

Rekordmann Patrick Reimer hat in seinem 1000. Einsatz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine Enttäuschung erlebt. Mit den Nürnberg Ice Tigers unterlag der 38-Jährige am Freitagabend bei den dezimierten Kölner Haien 1:2 (0:1, 1:1, 0:0). Den Gastgebern fehlten wegen positiver Coronatests kurzfristig sechs Teammitglieder, Spieler und Trainer waren betroffen.

Reimer, mit 373 Toren und 428 Vorlagen (801 Punkte) DEL-Rekordscorer, trat als siebter Profi in den exklusiven 1000er-Klub ein. Am einzigen Nürnberger Treffer von Dennis Lobach (33.) war der Stürmer nicht beteiligt. Für den Tabellendritten Köln waren Mark Olver (20.) und Maximilian Kammerer (23.) erfolgreich.

Zumindest etwas schmunzeln musste Olympia-Silbermedaillengewinner Patrick Reimer schon vor seinem 1000. DEL-Spiel dann aber doch noch. Neben einem Strauß Blumen bekam der Rekord-Scorer der Deutschen Eishockey Liga von den Nürnberg Ice Tigers am Freitagabend bei den Kölner Haien auch eine Kiste Kölsch geschenkt. Für den langjährigen Düsseldorfer Profi war die Geste des ehemaligen Haie-Profis Mirko Lüdemann auf dem Eis eine gewohnte Frotzelei.

Der 38 Jahre alte Reimer erlebt derzeit bewegte Tage: Erst überholte er seinen früheren DEG-Teamkameraden Daniel Kreutzer als erfolgreichster Scorer der DEL-Historie, dann gelang ihm am vergangenen Wochenende der 800. Scorerpunkt seiner Karriere. Am Freitag stand er dann zum 1000. Mal in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Eis.

Weniger als 24 Stunden nach der Niederlage im Gipfeltreffen gegen Adler Mannheim (2:5) gewann Red Bull München 4:2 (2:2, 2:0, 0:0) gegen die Schwenninger Wild Wings und holte sich schnell die Tabellenführung zurück. Patrick Hager traf nach dem 2:2 der Gäste doppelt (24./33).

Schlusslicht Bietigheim Steelers feierte seinen zweiten Sieg in Serie. Durch das 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) gegen die Augsburger Panther verkürzte der Aufsteiger den Rückstand zum Vorletzten Schwenningen. Das Spiel hätte eigentlich in Augsburg stattfinden sollen, wegen der neuen Corona-Verordnungen in Bayern tauschten die Teams aber das Heimrecht.

(dör/SID)