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Spendenaktion für Flutopfer: Düsseldorfer EG füllt Dome mit Sachspenden

Hilfe für Flutopfer : Kleidung, Möbel, Spielzeug – voller Dome nach Spendenaktion der Düsseldorfer EG

Die Düsseldorfer EG will die Opfer des Hochwassers in ihrer Stadt mit schneller Hilfe unterstützen. Dazu hatte der Eishockey-Verein seine Fans zu Sachspenden aufgerufen. Die Aktion musste vorzeitig beendet werden. Die Halle war bereits komplett mit Spenden gefüllt.

Die Düsseldorfer EG hatte bei ihrer Sammelaktion für die vom Hochwasser schwer getroffenen Menschen bereits groß gedacht. Die Sammelstelle hatte der Verein aus der Deutschen Eishockey-Liga am PSD Bank Dome eingerichtet, der Spielstätte der DEG. 15.000 Zuschauer können dort Platz finden, 1800 Quadratmeter ist die Halle insgesamt groß. Am Freitag hatte der Verein in den sozialen Medien dazu aufgerufen, am Samstag und Sonntag Sachspenden für die Opfer abzugeben: Kleidung, Decken, Hygieneartikel, Möbel, haltbare Lebensmittel, aber auch Spielzeug für Kinder. Viele Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Sachen sollten in Räumen des Domes gelagert, sortiert und dann an Sammelstellen an die Betroffenen verteilt werden.

Um die Spenden anzunehmen, standen zahlreiche DEG-Mitarbeiter, Spieler und Fans parat. Doch die konnten schon schnell nicht mehr hinterher kommen, so groß war der Andrang bereits am Samstag. Schnell mussten Kartons und Säcke im Innenraum der Halle gelagert werden. Da, wo sonst Eisfläche, Handballfeld oder Bühnen sind. Und schnell bat die DEG im Netz um Hilfe beim Sortieren. Neue Kartons mussten besorgt werden. Am Ende des Tages waren 1000 Umzugskartons bereits gepackt, weitere Säcke und Palettenwagen mit weiteren Spenden standen zwischen zahlreichen Kinderfahrzeugen, Hüpfpferden und anderen Spielgeräten in der Halle. „Zwischenzeitlich waren mehr als 100 freiwillige Helfer gekommen, um mit anzupacken“, schreibt der Verein.

Vor dem Dome stauten sich die Autos und die Schlange mit Spendenwilligen. Und so ging es am Sonntagmorgen dann weiter. Schon um 9 Uhr hatte sich eine lange Reihe vor der Annahmestelle gebildet. Um 10.15 Uhr verkündete die DEG: „Aufnahmestopp! Helfer weiter benötigt!“ Die Halle war voll. „Wir bedanken uns für diese unfassbare Hilfsbereitschaft, aber die Hallenkapazität hat ihre Grenzen erreicht“, hieß es auf den Kanälen des Vereins. Um die Spenden zu verpacken, brauche man aber weiter Hilfe. „Wir sind wirklich überwältigt“, teilte der Verein mit.

Inzwischen wurden die ersten Kartons bereits in die Eifel gefahren. Am Sonntagabend zog die DEG dann ein Fazit: „Mehr als 2.000 Umzugskartons sind voll mit Sachspenden und werden in den nächsten Tagen weitervermittelt. Vielen, vielen Dank an alle Spender und die wirklich zahlreichen freiwilligen Helfer. Eine Aktion für die Ewigkeit!“

(rent)