Großer Umbruch: Zwölf Spieler verlassen die Düsseldorfer EG

Großer Umbruch : Zwölf Spieler verlassen die DEG

Am Sonntag verpasste die DEG den Einzug ins Play-off-Halbfinale, jetzt steht fest: Fast die Hälfte des Kaders wird den Düsseldorfer Eishockey-Klub verlassen.

Die Düsseldorfer EG muss sich nach einer Vielzahl neuer Spieler umsehen. Zwölf Spieler und damit fast die Hälfte des Kaders des Play-off-Viertelfinalisten werden den Verein verlassen. Stürmer Philip Gogulla nimmt nach nur einem Jahr bei der DEG das Angebot eines anderen DEL-Klubs an, Gerüchte über einen Wechsel zum EHC Red Bull München kursierten schon länger.

Der Transfer von Ryan McKiernan zu einem anderen Klub steht ebenfalls fest. Manuel Strodel, Lukas Laub, Christian Kretschmann, Stefan Reiter, Frederik Pettersson Wentzel und Nichlas Torp erhalten keine neuen Verträge. Bei einigen dieser Spieler kommt eine Änderung einer DEL-Regel zum Tragen. Aufgrund der neuen U23-Regel dürfen in der kommenden Saison nur noch 17 statt bisher 18 Spieler, die älter als 23 Jahre sind am Spieltag im Kader stehen. Die DEL-Klubs müssen also vermehrt U23-Spieler einsetzen.

Der sportliche Leiter Niki Mondt sagte: „Ohne diese Regeländerung hätte der eine oder andere sicherlich bei uns bleiben können. Aber die DEG muss und will sich deutlich verjüngen. Wir werden die Zahl der deutschen U23-Akteure erhöhen. Dadurch ist für einige ältere Spieler leider kein sinnvoller Platz mehr im Kader.“

Calle Ridderwall, Kevin Marshall, Braden Pimm und Alexandre Picard beenden derweil ihre Karrieren. Bei Patrick Köppchen ist wegen einer bevorstehenden Schulter-Operation noch nicht entschieden, ob und wo er seine Karriere fortsetzt.

Den Kampf um Shootingstar Jaedon Descheneau hat die DEG aber wohl noch nicht verloren. Der Kanadier weckte wohl bei Serienmeister München Begehrlichkeiten, laut DEG steht er mit dem Verein noch in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung.

(eh)
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