Eishockey in der DEL: Düsseldorfer EG verliert gegen Augsburger Panther

Niederlage gegen Augsburg : DEG lässt zu viele Chancen liegen

Die Düsseldorfer EG hat im Kampf um Play-off-Platz in der Deutschen Eishockey-Liga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die DEG unterlag im Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern.

Chancen satt, aber nicht ein Tor: Die Düsseldorfer EG hat im Kampf um den direkten Viertelfinaleinzug in der Deutschen Eishockey Liga einen bitteren Rückschlag erlitten. Beim Augsburger EV unterlagen die Rot-Gelben am Freitagabend völlig unnötig mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0).

Schon vor dem Duell des Tabellensiebten beim Elften war klar, dass beide Teams die Punkte dringend benötigten. Denn während die DEG am nahenden Ende der Hauptrunde mindestens auf Rang sechs stehen möchte, um direkt ins Play-off-Viertelfinale einzuziehen, kämpfen die Augsburger ihrerseits noch um Rang zehn und gegen den vorzeitigen Urlaub.

Entsprechend fokussiert legten die Akteure vor 6179 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion dann los. Den etwas besseren Start erwischten dabei die Gäste, die in Leon Niederberger auch die beste Chance des ersten Durchgangs vorwiesen. Nach nur drei Minuten ließ der Stürmer einen Alleingang allerdings ungenutzt. Da im Anschluss weitere Gelegenheiten auf beiden Seiten ebenfalls ohne Erfolg blieben, endete das erste Drittel torlos. Dabei war die Begegnung keineswegs langweilig. Es fehlte nur die letzte Konsequenz. So etwa bei den Rheinländern im Powerplay.

Im mittleren Abschnitt änderte sich am Kräfteverhältnis dann zunächst nicht viel. Weiterhin blieben die Düsseldorfer die überlegene Mannschaft. Auch erarbeitete sich die noch immer dezimierte Truppe von Cheftrainer Harold Kreis, die in der Fuggerstadt immerhin mit sechs Verteidigern und zehn Stürmern auflief, weiter Chancen. Doch es fehlte zu oft der letzte Pass, die Präzision in den Aktionen vor dem gegnerischen Gehäuse.

Besser machten es die Gastgeber, die in Scott Kosmachuk nach einer guten halben Stunde eiskalt zuschlugen. Die DEG wurde so ordentlich geschockt. Auch, weil Jaroslav Hafenrichter kurz darauf sogar das 2:0 folgen ließ. Ein Zwischenergebnis, das den Spielverlauf bis zur zweiten Pause nur sehr bedingt wiedergab.

Zu Beginn des letzten Drittels versuchten es die Rot-Gelben dann nochmal, doch AEV-Torhüter Olivier Roy hielt seine Farben mit guten Rettungstaten immer wieder in der Spur. Bei den Düsseldorfern fehlte wie über die gesamten 60 Minuten auch das Scheibenglück. Unter dem Strich resultierte so eine unnötige Niederlage, bei der Goalie Mathias Niederberger am Ende sogar ein höheres Resultat verhinderte.

Am Sonntag gastiert nun Iserlohn im Rather Dome (14 Uhr). Ein weiteres Spiel, das die DEG im Kampf um den direkten Viertelfinaleinzug dringend gewinnen sollte.

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