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Eishockey: Düsseldorfer EG kauft virtuelle Tickets der Kölner Haie

Kriselnder Rivale : Düsseldorfer EG kauft virtuelle Tickets der Haie

Die Kölner Haie sind durch die Corona-Zwangspause der Deutschen Eishockey-Liga in finanzielle Nöte geraten. Es gehe im die Existenzs des Vereins, so der Geschäftsführer. Das ließ auch den Rivalen aus Düsseldorf nicht kalt.

„Ehrensache: Echte Rivalen ston zesamme!“ – so beginnt die Nachricht, die die Düsseldorfer EG am Mittwochabend über ihre Kanäle im Internet verbreitete. Der Rivale sind natürlich die Kölner Haie. Und an denen nagt die Corona-Krise so sehr, dass Geschäftsführer Philipp Walter sagt: „Der Eishockeystandort Köln wackelt gewaltig.“ Ohne Zuschauereinnahmen würde derzeit eine Million Euro fehlen, um im Dezember in die Eishockey-Saison starten zu können. Also verkaufen die Haie nun virtuelle Tickets, 100.000 für je zehn Euro sind das Ziel. Die Haie nennen diese immerwigger-Tickets. 18.600 davon waren bereits nach einem Tag verkauft.

Zu den Käufern gehörte auch die DEG, die Verteidiger Nicolas Geitner losschickte, der 25 Tickets erwarb. Und geht es nach der DEG, soll Geitner nicht der einzige Düsseldorfer sein, der den Kölnern hilft: Wer auch künftig Derbys gewinnen wolle, appelliert die DEG an ihre Fans, sollte so ein Ticket kaufen. „Vielen Dank liebe Düsseldorfer EG. In den Farben getrennt, in der Sache vereint!“, antworteten die Haie.