Nach Abschied von der DEG Zu diesem DEL-Konkurrenten wechselt Nicolas Geitner

Düsseldorf · Nach fünf Jahren bei den Profis endete am Saisonende die Zeit von Nicolas Geitner bei der Düsseldorfer EG. Lange musste der Verteidiger allerdings nicht nach einem neuen Verein suchen. Wohin es den 25-Jährigen zieht.

Düsseldorfer EG: Die Zu- und Abgänge für die Saison 2024/25
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Die Zu- und Abgänge bei der Düsseldorfer EG

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Foto: Birgit Häfner

Eigentlich war der Plan von Niki Mondt ein anderer. Ursprünglich wollte der Manager der Düsseldorfer EG nämlich Nicolas Geitner weiter an den Klub binden, aber im Kader war „kein Platz mehr“ für den gebürtigen Düsseldorfer, wie Mondt zuletzt beim Fantalk des Klubs verriet. Die Vereinslosigkeit hielt indes nicht lange an, denn wie die Straubing Tigers am Mittwochmittag verkündeten, wird der 25-Jährige künftig seine Schlittschuhe in Niederbayern schnüren.

„Nicolas ist ein stabiler Verteidiger, der sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat. Er verleiht unserem Kader die notwendige Tiefe, die wir für die kommende Saison benötigen“, wird Jason Dunham, der Sportliche Leiter der Straubing Tigers, in der Klubmitteilung zitiert. Geitner selbst freut sich nach fünf Jahren bei der DEG auf „eine neue sportliche Herausforderung“ und ergänzt: „Ich bin der Meinung, dass Straubing dafür genau die richtige Anlaufstelle ist.“

Zwei Tore für die DEG – eines im Derby gegen die Haie

Der Verteidiger absolvierte insgesamt 233 Pflichtspiele für den Traditionsverein aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) und sammelte dabei 15 Scorerpunkte (zwei Tore, 13 Vorlagen). In der vergangenen Saison kam er auf 51 Einsätze, verpasste mit den Rot-Gelben allerdings den Sprung in die Play-offs. Dafür gelang ihm einer seiner seltenen Treffer – und das ausgerechnet im Derby beim jetzt schon legendären 7:1-Sieg gegen die Kölner Haie. Auf einen ausgiebigen Jubel verzichtete der Torschütze seinerzeit, wohl auch, weil die nötige Erfahrung dafür fehlte. Kostenpflichtiger Inhalt „Ich bin als Torschütze noch nicht abgeklärt genug, um da einen geilen Jubel rauszuholen“, gab er nach dem Spiel lächelnd zu.

In Straubing warten nun Partien in der Champions Hockey League (CHL) auf den Linksschützen, der bei den Tigers wie in Düsseldorf die Trikotnummer fünf tragen wird.

(lonn)