Düsseldorfer EG: Weniger Strafzeiten sollen in Berlin zum Erfolg führen

Im Spiel am Donnerstag : Weniger Strafzeiten – nur so kann die DEG in Berlin punkten

Am Donnerstagabend gastieren die Düsseldorfer Eishockeyprofis bei den Eisbären Berlin. Mit einem Sieg könnte die DEG zumindest vorübergehend an ihrem Gegner vorbeiziehen.

„Wir hatten eine Durststrecke und wollen uns jetzt eine Serie an Siegen erarbeiten.“ Harold Kreis, Headcoach der DEG, hofft auf eine Trendwende seiner Mannschaft in der Deutschen Eishockey Liga. Nach dem Duell am Donnerstagabend (19.30 Uhr) bei den Eisbären Berlin ist exakt die halbe Hauptrunde gespielt. Aktuell steht die DEG bei 37 Punkten und rangiert auf Platz sieben, der am Ende den Gang über die Pre-Play-offs bedeuten würde.

„Wir haben nicht die Punktzahl, die wir angestrebt haben“, stellt Kreis klar heraus. Umso wichtiger ist es für die DEG nun, in den kommenden Partien Zähler zu sammeln, um in die Top sechs vorzustoßen und somit am Ende der Hauptrunde den direkten Sprung ins Viertelfinale zu schaffen. Mit einem Auswärtserfolg könnten sich die Düsseldorfer in der Tabelle auch direkt an den Berlinern vorbeischieben, die jedoch noch eine Partie weniger absolviert haben.

Das erste Duell in dieser Saison im heimischen Dome konnte die DEG Mitte Oktober deutlich mit 4:0 für sich entscheiden. „Berlin ist eine gut besetzte Mannschaft“, warnt Kreis dennoch. In diesem Jahr soll die Statistik in der Hauptstadt idealerweise aufpoliert werden, denn in der vergangenen Spielzeit gingen beide Gastspiele dort verloren.

Ein erster Schritt zum Erfolg sei eine konsequente Defensive. „Die Struktur in unserer Abwehrzone müssen wir bewahren“, fordert der Coach. Beim Scheibengewinn gelte es dann, das Spiel schnell aufzubauen. Eines müsse sich im Vergleich zur 1:2-Niederlage am Sonntag in Straubing verbessern: „Wir müssen die Strafen auf ein Minimum reduzieren.“ Kreis hadert noch immer mit den zwölf Strafminuten bei den Tigers. Grundsätzlich lasse sich jedoch auf der Leistung aufbauen: „Wir haben gut gekämpft und durch ein Unterzahltor verloren“, schaut der Trainer zurück und betont: „Wir müssen insbesondere über das Kämpferische kommen.“

Mit elf Stürmern und sieben Verteidigern traten die Rot-Gelben am Mittwochmittag die Busreise in die Bundeshauptstadt an. Nach der Begegnung mit den Eisbären können die Düsseldorfer erst einmal durchatmen, denn die nächste Partie wartet erst sechs Tage später im Dome. Das Heimspiel gegen Bremerhaven ist zugleich der Auftakt in die dann auch sportlich stressige Weihnachtszeit für die DEG-Belegschaft mit sechs Partien bis zum Jahresende. Am Silvesterabend wollen die Eishockeyprofis dann mit einem deutlich volleren Punktekonto auf das Jahr zurückblicken.