Düsseldorfer EG: Trainer Harold Kreis zieht positives Zwischenfazit

In der Länderspielpause : DEG-Trainer Kreis gönnt seinen Jungs Ruhe - aber nicht zu viel

Dank des 2:1-Sieges über die Wolfsburg Grizzlys geht die DEG mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause der Deutschen Eishockey Liga. Am 12. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen Augsburg weiter.

Der kleine Kader der DEG darf sich ein wenig ausruhen: Die Deutsche Eishockey Liga macht eine kurze Länderspielpause. Erst am 12. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen Augsburg weiter, und so lange darf die Truppe von Trainer Harold Kreis vom 2:1-Penaltysieg gegen die Wolfsburg Grizzlys zehren.

„Wir haben sehr, sehr gut gespielt“, lobt Kreis. „Wolfsburg hat nicht zu seinem Tempo gefunden, und auch die spielerischen Qualitäten dieser Mannschaft kamen nicht zum Tragen. Wir haben es nur verpasst, 2:0 in Führung zu gehen. So müssen wir uns ein bisschen über den verpassten dritten Punkt ärgern, dürfen uns aber über die zwei gewonnen Zähler auch freuen.“

Das gilt nicht zuletzt für die drei gesunden Mittelstürmer, die verblieben sind, Kenny Olimb, Alex Barta und Patrick Buzas. „Sie bekommen wahnsinnig viel Eiszeit“, erklärt der Coach. „Aber sie schütteln das ab, ruhen sich kurz aus, und schon geht es wieder weiter.“ Dennoch wird gerade den arg beanspruchten Centern die Pause gut tun. Danach werden sie vielleicht wieder Unterstützung durch Victor Svensson bekommen, dessen schwedischer Landsmann Alex Urbom wird sicher in die Abwehr zurückkehren.

Kreis’ Zwischenfazit fällt positiv aus. „Teamgeist und Arbeitsmoral sind die großen Tugenden dieser Mannschaft. Ihr Selbstvertrauen ist da, und das ist nicht auf Blabla aufgebaut, sondern auf harter Arbeit und Erfolgen.“ Deshalb habe sich die DEG von einigen Rückschlägen auch nicht umwerfen lassen: „Es gab eine Phase, in der wir gut gespielt und sogar gewonnen, uns in der Tabelle aber dennoch nicht nach oben bewegt haben. Jetzt haben wir uns ein bisschen bewegt, auf Platz sechs, und das tut natürlich gut.“

Die Hauptrunde geht dann so kurios weiter, wie es wohl nur im Eishockey passieren kann. Drei der nächsten vier Spiele sind Heimpartien, anschließend muss die DEG viermal in Folge auswärts ran. Kreis nimmt es sportlich: „Es ist, wie es ist. Die Jungs beschäftigen sich schon im Bus.“ Viel wichtiger sei es, dass die Profis nun vernünftig regenerieren. „Nur eine Stunde am Tag sollen sie sich bewegen – das habe ich mit Nachdruck empfohlen.“