Auszeichnungen vor dem Derby DEG-Stammverein ehrt „Enthusiasten“ des Düsseldorfer Eishockeys

Düsseldorf · Vor dem rheinischen Derby gegen die Kölner Haie wurden Peter und Stephan Hoberg, Peter und Daniel Völkel sowie Christian Hindahl zu Ehrenmitgliedern des Eishockeyklubs ernannt.

Bekamen die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit überreicht: Stephan Hoberg (2.v.l.) Daniel Völkel (3.v.l.) und Christian Hindahl (4.v.l.).

Bekamen die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit überreicht: Stephan Hoberg (2.v.l.) Daniel Völkel (3.v.l.) und Christian Hindahl (4.v.l.).

Foto: RP/Birgit Haefner

Kurz vor Beginn des Derbys zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien wurde es am Sonntag feierlich. Der Stammverein DEG e.V. nutzte die große Bühne im ausverkauften Rather Dome, um gleich fünf Personen für ihre Verdienste für das Düsseldorfer Eishockey mit einer Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit zu ehren. „Denn ohne diese Enthusiasten würde es in Düsseldorf schon länger kein Profieishockey und wohl auch kein hochklassiges Nachwuchseishockey mehr geben“, hieß es bei der Ehrung.

Viel Applaus für verstorbenen Peter Hoberg

Den größten Applaus bekam der in diesem Frühjahr verstorbene Peter Hoberg, der die DEG nach dem Ausstieg der Metro 2012 jahrelang durch sein finanzielles Engagement gerettet hatte. Zudem wurde auch sein Bruder Stephan Hoberg geehrt. Der habe sich „vom DEG-Fieber seines Bruder anstecken lassen und auch dem DEG Eishockey e.V. ein neues wirtschaftliches Gesicht gegeben“. Stephan Hoberg „war und ist eine dauerhafte wichtige Stütze des Vereins“.

Auch die nächsten beiden Geehrten sind seit Jahren im Gesellschafterkreis der Profis und Förderer der Jugend: Peter und Daniel Völkel. Die Unternehmer würden sich „mit Leidenschaft bei der DEG einbringen“ hätten „dem e.V. und der GmbH in schwierigen wirtschaftlichen Lagen oft geholfen“. Als fünftes wurde Christian Hindahl geehrt. Der Jurist habe im Stammverein als langjähriges Vorstandsmitglied „in sehr schwierigen DEG-Zeiten juristische und finanzielle Verantwortung übernommen“. Ohne ihn hätte die DEG „die positive Entwicklung der letzten Jahre nicht gemacht“, hieß es.

(bs-)
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