Düsseldorfer EG: Rot-Gelbe Straßenbahn rollt durch die Stadt

Düsseldorfer EG : Rot-Gelbe DEG-Straßenbahn rollt durch die Stadt

Wer springt denn hier auf welchen Zug auf? Die Düsseldorfer EG sicherlich optisch auf die Straßenbahnen der Rheinbahn. Vielleicht aber auch die Rheinbahn auf den in dieser Saison gestarteten Erfolgszug der DEG. Und so versprechen sich eben beide einen Gewinn von der gemeinsamen Aktion.

Ab heute rollt die neue, rot-gelbe Straßenbahn durch das gesamte Stadtgebiet. "Natürlich wird sie auch auf der Brehmstraße eingesetzt", sagt Georg Schumacher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Rheinbahn. "Aber die Bahn wird auch auf allen anderen Strecken im Stadtgebiet eingesetzt. Wir wollen die DEG unterstützen, in dem sie im Stadtbild noch präsenter wird." Doch damit ist es nicht getan. Verein und Rheinbahn haben gemeinsam mit der Kreativagentur "thjnk" Aktionen entwickelt und die DEG-Straßenbahn mit Leben gefüllt. So werden die Viererkarten in der Bahn quasi von DEG-Torjäger Rob Collins entwertet. Sein Konterfei prangt auf den Automaten, das Ticket wird zwischen seine Zähne geschoben.

Spaß machen sollen den Bahnfahrern aber auch die beiden Aktionen "Finde den Puck!" und "Winner-Ticket". Am Tag eines jeden Heimspiels werden in der Bahn Pucks versteckt. Wer einen findet, erhält zwei Freikarten für das Spiel am Abend. Und wer in der Bahn ein Ticket löst, dessen Nummer mit der 19 oder der 35 endet, gewinnt ebenfalls zwei Eintrittskarten — 1935 ist das Gründungsjahr der DEG, die am 8. November 80 Jahre alt wird. "Die DEG ist in den letzten Wochen wieder verstärkt Thema in der Stadt", sagt Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus. "Mit dieser Straßenbahn sind wir auch optisch noch präsenter, und es wäre toll, wenn das Thema DEG mit der Bahn direkt in die Herzen der Düsseldorfer fährt."

Trainer Christof Kreutzer hat keine Probleme mit dem Rummel. "Den haben wir uns hart erarbeitet", sagt er. "Wir spielen eine gute Saison und deshalb sind wir auch wieder ein Thema in der Stadt. Das war unser Ziel und ich bin froh, dass es so ist." Das erste sportliche Ziel, die erste Play-off-Runde hat das Team längst erreicht; ein Punkt fehlt ihr theoretisch noch zum direkten Einzug ins Viertelfinale. "Den wollen wir selbst holen", sagt der Coach selbstbewusst — morgen in Berlin oder Sonntag gegen Schwenningen.

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