Düsseldorfer EG: Personalnot wird immer größer, auch Maxi Kammerer verletzt

Nun auch noch Kammerer verletzt : Personalnot der DEG nimmt immer größere Ausmaße an

Vor den DEL-Spielen am Freitag gegen Augsburg und am Sonntag in Straubing gehen DEG-Trainer Harold Kreis langsam die Spieler aus. Marco Nowak, Alex Dersch und Chad Nehring fehlen sicher, bei Maxi Kammerer hoffen die Trainer noch.

Auf der Trainings-Eisfläche der DEG ist aktuell eine Menge Platz. Nach seiner Operation am Oberschenkel, in dem er sich einen kompletten Muskel- und Sehnenabriss zugezogen hatte, fällt Nationalverteidiger Marco Nowak ohnehin noch etliche Wochen aus – doch gar so viel Gesellschaft auf dem Krankenlager hätte sich „Nowi“ bestimmt nicht gewünscht.

Chad Nehring, der wegen einer Oberkörperverletzung eigentlich nur eine Partie verpassen sollte, ist am kommenden Wochenende gegen die Augsburger Panther (Freitag, 19.30 Uhr, ISS Dome) und bei den Straubing Tigers zwei Tage später immer noch nicht dabei – und verpasst somit bereits seine Spiele vier und fünf. „Es reicht einfach noch nicht für Chad“, berichtet Trainer Harold Kreis. „Er kann auf dem Fahrrad Kondition trainieren, aber nicht mit der Mannschaft aufs Eis gehen.“

Das galt am Dienstag und Mittwoch dann auch für Maximilian Kammerer, den eine nicht näher spezifizierte Unterkörperverletzung plagt. „Wir haben ja noch etwas Zeit bis Freitag“, erklärt Kreis, „aber Stand jetzt könnte Maxi nicht mitmischen.“ Somit hätte die DEG zum wiederholten Male in dieser Saison nur elf Stürmer zur Verfügung, und auch in der Abwehr ist nicht allein Nowak zu ersetzen. „Alex Dersch steht wegen der Vorbereitung auf die U20-Weltmeisterschaft nicht zur Verfügung“, ergänzt der Chefcoach.

Somit kehrt Nicolas Geitner in den Kader zurück, der bei der Saisonvorbereitung in der Schweiz einen sehr guten Eindruck hinterlassen hatte. Der gebürtige Düsseldorfer sammelte in den vergangenen Wochen viel Spielpraxis beim Kooperationspartner EV Landshut in der zweiten Liga und wird am Wochenende seine Einsatzzeiten bekommen, versichert Kreis, der am Freitag seine Abwehrreihen ein wenig umstellen wird. „Wir versuchen es einmal mit Johannes Huß an der Seite von Nicholas Jensen. Bernhard Ebner wird mit Alexander Urbom verteidigen“, kündigt der Trainer an, der sich dadurch mehr Dynamik erhofft.

Und dann gibt es ja auch noch Geitner, von dem er sich dank dessen geradlinigen Spiels durchaus einige neue Impulse verspricht.