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Düsseldorfer EG: Noch drei Vorbereitungsspiele vor dem Saisonstart

Saisonvorbereitung : Gegen Wolfsburg geht es für die DEG auch im Wiedergutmachung

Lange mussten die deutschen Eishockeyklubs auf die Saisonplanung warten, nun beginnt sie für die DEG gleich mit dem Klassiker überhaupt. Bis dahin wartet jedoch noch eine Menge Arbeit und ein wenig Wiedergutmachung auf die Rot-Gelben.

Bis zum Saisoneröffnungsspiel der DEG gegen die Kölner Haie stehen noch mindestens drei Vorbereitungsspiele an. Das erste davon steigt an diesem Samstag um 17 Uhr daheim gegen die Grizzlys Wolfsburg. Also gegen jenes Team, das die DEG beim Auftakt des „Magenta-Sport-Cups“ vor zwei Wochen nach allen Regeln der Kunst herspielte. Am Ende hieß es 7:0 für die Niedersachsen.

Überbewerten wollte das aber niemand, fehlten der DEG doch gleich zehn Spieler. Nun sieht das anders aus, bis auf Ken-André Olimb, Alexander Karachun und Victor Svensson waren alle schon wieder am Dienstag dabei. Da stieg das erste Heimspiel seit achteinhalb Monaten. Und es endete mit dem ersten Sieg seit achteinhalb Monaten. 2:1 gegen die Krefeld Pinguine.

Da waren sie hinterher „extrem glücklich, weil die ersten beiden Spiele nicht leicht für uns waren“, sagte Siegtorschütze Max Kammerer. Neu-Stürmer Matt Carey sprach von einem „sehr soliden Spiel mit vier guten Reihen“. Nun lässt sich über den Wert von Ergebnissen in Testspielen streiten, aber nach der monatelangen Zwangspause und zwei Niederlagen zum Auftakt des Turniers befand auch Trainer Kreis den Sieg für „wichtig“ – vor allem für die Psyche der Spieler.

Rundum glücklich war er dennoch nicht. Co-Trainer Thomas Dolak und er hätten nun „genug zu tun in der Nacharbeitung“, sagte Kreis nach dem Spiel. „Wir haben ein paar Sachen gut gemacht, wir haben ein paar Sachen gemacht, die wir besser machen können. Wir hätten öfters schießen müssen, besonders im zweiten Drittel.“

Da flogen gerade mal sechs Schüsse auf das Krefelder Tor, weil die DEG es oft zu kompliziert machte. Insgesamt hapert es ja noch in der Offensive. In den ersten drei Spielen schoss die DEG nur sechs Tore, auch die knapp 45 Schüsse pro Spiel, rund 23 davon aufs Tor, sind mindestens ausbaufähig. Geht es nach Max Kammerer liegt das aber vor allem am Verhalten in der eigenen Zone. „Wir verbringen zu viel Zeit hinten und tun uns schwer, hinten raus zu kommen. Und dann fehlt uns auch vorne ein bisschen die Kraft.“

Gegen Wolfsburg soll das nun anders laufen. Auch, weil sie da „noch etwas gut zu machen“ hätten, wie Manager Niki Mondt sagt. „Das 0:7 spiegelt nicht unseren wahren Leistungsstand wider. Das wollen und werden wir beweisen.“ Doch letztlich ist der Test gegen die Grizzyls auch nur eine weitere „gute Gelegenheit, sich weiter einzuspielen“, sagt Mondt. Für das große Spiel gegen die Haie. „An diesem Tag wollen wir bei 100 Prozent sein.“