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Düsseldorfer EG nach Niederlage gegen Wolfsburg Zweiter

1:2 gegen Wolfsburg : DEG nach Niederlage Zweiter

Der eine Punkt beim 1:2 nach Verlängerung gegen Wolfsburg lässt die Düsseldorfer Eishockeyprofis in der Tabelle der DEL klettern. Max Kammerer meldet sich mit einem Tor zurück.

Spiel verloren und trotzdem in der Tabelle geklettert. Die Düsseldorfer EG ist weiter auf Play-off-Kurs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am Dienstagabend sprang die DEG auf Rang zwei der Nordgruppe. Möglich machte das der eine Punkt, den sie beim 1:2 nach Verlängerung gegen die Grizzlys Wolfsburg einfuhr.

Das erinnerte vom Ergebnis her doch sehr an das Spiel eine Woche zuvor in Wolfsburg. Auch da tat sich die DEG schwer mit dem Toreschießen, ging hinterher erstmals in dieser Saison ganz ohne eigenen Treffer vom Eis und verlor mit 0:2. Nun also 1:2. Und doch war das Spiel an diesem Dienstag ein ganz anderes. In Wolfsburg hatte die DEG das Geschehen über weite Phasen dominiert und mehr als 40 Mal aufs Tor geschossen, war aber immer wieder an Grizzlys-Torwart Dustin Strahlmeier gescheitert. Diesmal musste Strahlmeier lange Zeit kaum eingreifen. Lediglich in der Anfangsphase gab es ein paar Chancen, Nicholas Jensen hatte eine, Max Kammerer traf den Außenpfosten. Aber danach kam nicht mehr viel. Weil die Wolfsburger die DEG erfolgreich von ihrem Tor weghielten.

Besonders im zweiten Drittel war das zu sehen, da schossen die Düsseldorfer nur dreimal aufs Tor, obwohl sie vier Minuten in Überzahl spielten. Doch in die Formation kamen sie dabei kaum. Und wenn sie schossen, dann von weit draußen. Nur etwas mehr als zehn Prozent der DEG-Schüsse kamen in den ersten beiden Dritteln aus der gefährlichen Zone direkt vor dem Tor. Normalerweise sind es um die 40 Prozent. Besser machten es die Gäste, die nach knapp der Hälfte des Spiels einen Scheibenverlust von Marco Nowak zum 0:1 nutzten und selbst nur wenig zuließen. Das Forechecking der DEG ließen sie meist ins Leere laufen, Konterchancen gaben sie nicht her.

Das war bis tief ins dritte Drittel so. Ehe Victor Svensson ein Bully in der neutralen Zone gewann und Mathias From einen herrlichen Pass in den Lauf von Max Kammerer spielte, der frei durch war und zum 1:1 traf. Ausgerechnet Kammerer - der Leidtragende der jüngsten Umstellungen durch Trainer Harold Kreis. Seitdem findet sich der Nationalspieler als 13. Stürmer außerhalb der regulären vier Reihen wieder und wird nur sporadisch eingesetzt. Am Sonntag beim 4:1 in Bremerhaven durfte Kammerer nicht mal sieben Minuten aufs Eis.

Nun gegen Wolfsburg waren es schon nach dem erstem Drittel knapp vier. Und in denen fiel er nicht nur mit seinem Pfostenschuss auf. Der 24-Jährige rannte und ackerte, verdiente sich so weitere Minuten und bedankte sich mit dem Ausgleichstreffer. Danach durfte er selbst in Überzahl und in der Verlängerung wieder ran. Doch ein zweites Tor wollte ihm nicht mehr gelingen. Den Treffer des Tages erzielte Wolfsburgs Gerrit Fauser.

Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1)

DEG: Tor: Pantkowski (Hane); Abwehr: Cumiskey, Jensen – Ebner, Nowak – Geitner, Zanetti; Angriff: Ehl, Olimb, Fischbuch – Alanov, Barta, Flaake – Karachun, Carey, Eder – Jahnke, Svensson, From – Kammerer

Schiedsrichter: Iwert/Rantala

Tore: 0:1 (29:43) Fauser (Pfohl, Hungerecker), 1:1 (50:06) Kammerer (From, Svensson), 1:2 (64:42) Fauser (Pfohl)

Strafminuten: 4:10

Torschüsse: 21:36