Rund 9000 Fans werden erwartet Die DEG geht mit neuem Mut ins erste Heimspiel gegen Berlin

Düsseldorf · Der Auftakt hat gezeigt: Die Düsseldorfer EG kann auch mit kleinem Kader mithalten. So soll es Sonntag gegen die Eisbären Berlin weiter gehen. Dort muss sich die DEG aber in einem Punkt besonders verbessern.

 Bennet Roßmy (r.) schießt den Puck auf das Tor von Münchens Mathias Niederberger. Am Sonntag trifft der DEG-Stürmer auf seinen Ex-Klub Berlin.

Bennet Roßmy (r.) schießt den Puck auf das Tor von Münchens Mathias Niederberger. Am Sonntag trifft der DEG-Stürmer auf seinen Ex-Klub Berlin.

Foto: dpa/Sven Hoppe

Es gehört in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zum guten Ton, dass die Trainer hinterher erst mal den Gegner loben. Da kann ein Spiel auch 6:1 ausgehen, einfach sei das bestimmt nicht gewesen. Gute Struktur, laufstark – ein paar Komplimente bekommt jeder. Man will dem enttäuschten Gegenüber ja nicht noch verbal eine einschenken. So war das auch am Donnerstag nach dem Start der neuen Saison, da fand Toni Söderholm ausschließlich lobende Worte für die Düsseldorfer EG. Trotz des 4:2-Erfolgs seines EHC Red Bull München hatte er eine DEG erlebt, die „inspiriert und aggressiv gespielt“ habe, die bei Fünf-gegen-Fünf nicht die schlechtere Mannschaft gewesen sei.