Düsseldorfer EG: Maxi Kammerers Tore halten die DEG im Play-off-Rennen

Schon elf Saisontreffer : Kammerers Tore halten die DEG im Play-off-Rennen

Der 23-jährige Außenstürmer liegt hinter Jerome Flaake auf Platz zwei der internen Torschützenliste. Zuletzt hat er sich einen Namen als Spezialist für Siegtreffer gemacht.

An der 2:3-Niederlage beim ERC Ingolstadt hatte die DEG noch eine ganze Weile zu knabbern. Nicht allein, weil die Rückfahrt aus Oberbayern lang genug dafür war; die Entstehung der Niederlage gab ebenfalls genug Anlass zum Nachkarten. Bis elf Minuten vor Schluss 2:0 geführt zu haben und dann doch ohne Punktgewinn das Eis verlassen zu müssen, schmerzte die Eishockeyprofis doch sehr.

Unterm Strich jedoch ist in der Tabelle nicht viel passiert. Sicher, mit einem Sieg beim direkten Konkurrenten hätte sich die DEG im Kampf um den sechsten Tabellenplatz, der am Saisonende die direkte Qualifikation fürs Play-off-Viertelfinale bedeutet, einen Vorteil verschafft. Doch auch jetzt ist die Ausgangssituation für die Truppe von Trainer Harold Kreis gar nicht so schlecht.

Mit 55 Punkten liegen die Düsseldorfer als Siebter nur sechs Zähler hinter dem Sechsten Ingolstadt, der zudem eine Partie mehr absolviert hat. Und auch der Vierte und Fünfte des Klassements, die Eisbären Berlin und die Fischtown Pinguins, sind mit je 62 Punkten alles andere als enteilt. Es geht also noch einiges für die DEG, und mitverantwortlich dafür sind die Tore von Maximilian Kammerer.

In der internen Rangliste steht der 23-Jährige mit seinen elf Treffern zwar „nur“ auf dem zweiten Platz hinter Jerome Flaake (14), doch ein besonderer Trend spricht für Kammerer: Er ist ein Spezialist für Siegtreffer geworden. Beim 2:1-Sieg zum Jahresbeginn in Köln erzielte er ebenso das entscheidende Tor wie am vergangenen Freitag beim 2:1 gegen die Eisbären Berlin.

„Es ist zwar schön, wenn wir solche Dinger über die Zeit bringen. Aber es wäre auch nicht schlecht, wenn wir es mal nicht spannend bis zur letzten Sekunde machen würden“, sagt Kammerer. Hundertprozentig erklären kann er sich nicht, warum es für ihn aktuell so viel besser läuft als zu Beginn der Saison. „Ich weiß gar nicht, ob ich unbedingt besser spiele als vorher, aber jetzt gehen die Scheiben rein, die vorher am Pfosten gelandet sind.“

Für nachhaltigen Erfolg mit der DEG mahnt der gebürtige Düsseldorfer an: „Bei fünf gegen fünf sind wir eine Mannschaft, die extrem unangenehm zu spielen ist, aber dafür müssen wir von der Strafbank wegbleiben.“ In Ingolstadt gelang das im Schlussdrittel nicht – und prompt kippte die Partie.