„Art on Strings“ Kunstausstellung von DEG-Profi Wirth in vollem Gange

Köln · Wer DEG-Spieler Moritz Wirth einmal fernab des Eishockeys treffen möchte, hat aktuell die Gelegenheit dazu: Bis Freitag läuft noch die Kunstausstellung des 25-Jährigen in Köln.

 DEG-Verteidiger Moritz Wirth.

DEG-Verteidiger Moritz Wirth.

Foto: RP/Birgit Häfner

Moritz Wirth schiebt aktuell Doppelschichten. Morgens arbeitet er im Sommertraining der Düsseldorfer EG schon für die neue Saison, nachmittags fährt er dann nach Köln: In der „Gallery Ehren Art“ läuft seit 1. Juni seine Kunstausstellung „Art on Strings“, bei der Wirth jeden Tag selbst vor Ort ist.

Der 25-Jährige ist sehr an moderner Kunst interessiert, durch seine Mutter sei er dazu gekommen, wie er einmal unserer Redaktion erzählte: „Mit der Zeit hat sich das Interesse dann auch bei mir entwickelt, und ich habe angefangen, Ausstellungen zu besuchen und bin in Galerien gegangen.“

Kunst trifft Musik

Nun hat Wirth eine eigene Ausstellung auf die Beine gestellt, die Kunst und Musik miteinander verbindet. 16 Künstler aus zehn Ländern haben dafür Geigen oder Cellis zur Verfügung gestellt bekommen, aus denen sie dann Kunstwerke ihrer Wahl erstellen konnten. Der Zugriff auf die Streichinstrumente kam durch den Vater des DEG-Spielers, der Geigenbauer ist.

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Die daraus entstandenen Kunstwerke werden nun bei „Art on Strings“ ausgestellt. Jeden Tag von 14 bis 20 Uhr können sie besichtigt werden. Noch bis kommenden Freitag, 14. Juni, läuft die Ausstellung.

Mit dabei eben immer Moritz Wirth, der sich auf Besucher freut: „Wenn ihr kunstinteressiert seid, wenn ihr mal etwas Neues sehen wollt – schaut gerne vorbei“, ließ er in einem von der DEG veröffentlichten Video wissen.

Ein Einzelfall soll diese Ausstellung übrigens nicht bleiben: „Unser Ziel ist es, große Soloausstellungen und Events auszurichten, bei denen mehrere unserer Künstler sowohl die gestalteten Musikinstrumente als auch ihre eigene Kunst einer Öffentlichkeit präsentieren können“, sagte Wirth schon im vergangenen Jahr. „Wir wollen ihnen eine Plattform bieten sowie junge und aufstrebende Künstler fördern.“ Der erste Schritt ist getan.

(stja)
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