Düsseldorfer EG gründet Komitee zur Ehrung verdienter Spieler

Nach Otto Schneitbergers 80. Geburtstag : DEG gründet Komitee zur Ehrung verdienter Spieler

Die DEG hat ein Komitee gegründet, das über die künftige Ehrung verdienter Spieler entscheiden soll. Zum Auftakt wird unter dem Dach des ISS Domes ein Ehrenbanner für Otto Schneitberger angebracht.

Die Düsseldorfer EG hat den 80. Geburtstag der Klublegende Otto Schneitberger zum Anlass genommen, den komplexen Bereich „Ehrung verdienter Spieler und ehemaliger DEG-Helden“ einmal grundsätzlich anzugehen. Hierzu wird der achtmalige Deutsche Eishockey-Meister ein Komitee gründen, das diese Thematik kompetent beurteilen und von allen Seiten beleuchten soll.

Mitglieder werden unter anderem die DEG-Ikonen Walter Köberle, Niki Mondt und Daniel Kreutzer, Geschäftsführer Stefan Adam, der langjährige RP-Redakteur und Eishockey-Fachmann Ulf May, ein Fanbeauftragter, weitere Vertreter der Fans und Fanklubs sowie ein Vertreter der Gesellschafter und der Presseabteilung des Vereins sein. Der „eiserne Otto“ Schneitberger wird in Kürze sein Ehrenbanner unter dem Dach des ISS Dome erhalten. Über das „Wer“, „Wann“ und „Wie“ weiterer Ehrungen wird dann in Zukunft dieses Gremium entscheiden.

Das Thema war in den vergangenen Wochen immer konkreter geworden, nachdem sich beim sozialen Netzwerk Facebook eine entsprechende Interessengruppe unter der Federführung des langjährigen Fans Andreas Menzel gegründet hatte. Diese verfolgt das Ziel, neben Schneitberger auch weitere frühere Spieler wie zum Beispiel Peter Hejma mit Ehrenbannern im Dome zu würdigen. Bei der DEG waren laut Aussage des Klubs ebenfalls schon länger entsprechende Überlegungen im Gange.

Mit der Idee, die Entscheidung über weitere Ehrungen in die Hände eines weitgehend unabhängigen Komitees zu legen, hat die DEG nun eine Lösung gefunden, die breiten Konsens finden dürfte. Wer allerdings auch bei anderen Sportvereinen den schwierigen Prozess verfolgt, bei Ehrungen aller Art auch wirklich einer Meinung zu sein, wird nicht so naiv sein, von allgemeiner Zufriedenheit auszugehen. Aber immerhin: Der Anfang ist gemacht, und auf den weiteren Verlauf der Ehrungsprozesse darf man schon jetzt gespannt sein.

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