Düsseldorfer EG droht Verlust von Torjäger Philip Gogulla

Gerüchte über München-Transfer : DEG droht Weggang von Torjäger Gogulla

Der Sonntag beginnt für den Eishockeyklub mit der Vertragsverlängerung des sportlichen Leiters Niki Mondt hervorragend. Dann kommen jedoch schlechte Nachrichten aus Bayern.

Wenn an diesem Sonntag bei Niki Mondt das Telefon klingelt, dann darf der sportliche Leiter der Düsseldorfer EG eigentlich davon ausgehen, ein paar Glückwünsche entgegenzunehmen. Schließlich hat er soeben seinen Vertrag bis 2022 verlängert. Doch weit gefehlt: Statt Mondt zu gratulieren, fragt ihn alle Welt nur nach Philip Gogulla.

Hintergrund: Am Mittag meldete der Sport-Informationsdienst, dass der Topscorer der DEG zum Tabellenzweiten der Deutschen Eishockey Liga, dem vom österreichischen Brause-Milliardär gesponserten EHC München, wechseln werde. Angeblich hätten die Oberbayern den gebürtigen Düsseldorfer mit einem Drei-Jahres-Vertrag geködert – und dass in München dank Mateschitz mehr Geld zu verdienen ist als am Rhein, ist ohnehin kein Geheimnis.

„Ich habe von dieser Sache noch gar nichts gehört“, sagt Mondt auf Anfrage unserer Redaktion. „Wir hatten mit Philip vereinbart, dass wir uns nach Saisonende über die Zukunft unterhalten.“ Dass von Seiten der DEG Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit besteht, ist angesichts der sehr erfolgreichen Gogulla-Saison naheliegend. Nun kann es freilich sein, dass Mondt sein drittes Jahr als Sportchef des achtmaligen Meisters damit beginnen muss, einen Ersatz für seinen Topscorer zu finden. Es gibt leichtere Aufgaben.

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