Fan-Voting Wer wird DEG-Spieler des Monats November?

Düsseldorf · Jetzt sind die Fans gefragt. Die Rheinische Post sucht mithilfe der Anhänger der Düsseldorfer EG den Spieler des Monats. Welcher Eishockeyprofi hat im November besonders überzeugt und soll die Auszeichnung erhalten?

Düsseldorfer EG: Das ist der Kader für die DEL-Saison 2023/24
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Das ist der DEG-Kader für die Saison 2023/24

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Foto: Ralph-Derek Schröder

Bei der Düsseldorfer EG geht es voran – wenn auch in kleinen Schritten. Gut abzulesen ist das zum Beispiel an der Entwicklung des Punkteschnitts der Rot-Gelben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Lag dieser im Oktober bei einem Punkt pro Spiel, steigerte sich der Wert im November um 0,3 auf 1,3 Zähler pro Partie. Große Sprünge waren damit nicht zu machen, und so steht die Mannschaft von Trainer Thomas Dolak auch im Dezember weiter in der unteren Tabellenhälfte auf Rang elf.

Eine unbefriedigende Situation, keine Frage. Und doch gab es im zurückliegenden Monat bei der DEG Spieler, die mit ihren Leistungen zumindest für kleine Highlights auf dem Eis gesorgt haben und sich eine Nominierung für die Auszeichnung zum Spieler des Monats November verdient haben.

Und so läuft die Abstimmung ab: Unsere Redaktion schlägt jeweils drei DEG-Profis vor, die in den zurückliegenden Wochen am meisten mit ihren Leistungen aufgefallen sind. Im nächsten Schritt sind die Fans gefragt. Sie entscheiden mithilfe unseres Abstimmungs-Tools, welcher aus dem besagten Trio die Auszeichnung erhalten soll. Die Abstimmung läuft bis Mittwoch, 27. Dezember, 12 Uhr.

Das sind die Nominierten:

Kevin Clark: Mit fünf Scorerpunkten (drei Tore und zwei Vorlagen) war der Sommer-Zugang aus Berlin zusammen mit Kenny Agostino (ein Tor und vier Vorlagen) der beste Scorer im November. Dabei kam der der bald 36-jährige Kanadier – wie die meisten Angreifer im Kader auch – ziemlich schleppend in die Saison. Bis zum zehnten Spieltag hatte er gerade einmal zwei Tore erzielt. Doch von Woche zu Woche wurde es besser, und Clark brachte sich mit seinem Tempo und klugen Laufwegen immer wieder in aussichtsreiche Abschlusssituationen. So wie gegen Mannheim, als er den wichtigen Führungstreffer besorgte, oder gegen Iserlohn, als er in der Overtime zum 2:1 einschoss.

Moritz Wirth: Toreschießen gehört nicht wirklich zur Paradedisziplin des Verteidigers. Bis zu seinem Wechsel in die Landeshauptstadt NRWs standen in seiner DEL-Statistik nach 153 Spielen für Nürnberg, Mannheim und Bremerhaven gerade einmal zwei Tore auf seinem Konto. Bei der DEG hat der 24-Jährige diese Trefferzahl bereits im November erzielt. Auch, weil er sich seit dem Co-Trainer-Wechsel von Daniel Kreutzer zu Mike Pellegrimms viel öfter offensiv beteiligt und sich an der blauen Linie in Schussposition bringt. Der Lohn: zwei satte Schlagschusstore gegen München und Berlin. Nicht umsonst gab der gebürtige Frankfurter im November nach Alec McCrea (26) und Sinan Akdag (20) die drittmeisten Schüsse aller DEG-Verteidiger ab.

Henrik Haukeland: Haukeland, immer wieder Haukeland, möchte man meinen. Denn bereits beim letzten Voting wurde der Goalie zum Spieler des Monats Oktober gewählt. Dass der Norweger nun wieder nominiert wurde, ist kein Zufall. Schließlich kassierte er im November nur durchschnittlich 1,8 Gegentore pro Spiel. Noch eindrucksvoller ist allerdings sein Expected-Goals-Wert. Demnach hätte er angesichts der hochkarätigen Chancen des Gegners eigentlich sechs Tore mehr kassieren müssen, als er es tatsächlich tat (neun). Auch seine Fangquote von mehr als 94 Prozent dokumentiert seine starken Leistungen in den zurückliegenden Wochen. Bedeutet im Umkehrschluss: Ohne den 29-Jährigen würde es für die DEG deutlich düsterer aussehen.

(lonn)
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