Fan-Voting Wer wird DEG-Spieler des Monats Januar?

Düsseldorf · Jetzt sind die Fans gefragt. Die Rheinische Post sucht mithilfe der Anhänger der Düsseldorfer EG den Spieler des Monats. Welcher Eishockeyprofi hat im Januar besonders überzeugt und soll die Auszeichnung erhalten?

Düsseldorfer EG: Das ist der Kader für die DEL-Saison 2023/24
32 Bilder

Das ist der DEG-Kader für die Saison 2023/24

32 Bilder
Foto: Ralph-Derek Schröder

Es war die stille Hoffnung vieler Fans der Düsseldorfer EG: im neuen Jahr wird alles besser. Doch kaum war die letzte Silvesterrakete in den Himmel geschossen, wurde die Leidensfähigkeit der rot-gelben Anhängerschaft auf ein Neues auf die Probe gestellt. Dass ihre Mannschaft den Jahresauftakt bei den Eisbären Berlin verlieren würde, war viellecht noch verschmerzbar. Doch dass sich in diesem Spiel mit Phil Varone ausgerechnet der bis dato beste Feldspieler der DEG einen Kreuz- und Innenbandriss zuzog, ließ die meisten Fans wohl an die Gerechtigkeit des Eishockeygottes zweifeln.

Immerhin, es wurde besser. Nicht nur, dass sich die Nachverpflichtung für den Sturm, Adam Payerl, als Glücksgriff erwies, die Düsseldorfer legten im Januar auch eine Siegesserie von fünf Spielen in Folge hin und eroberten erstmals in dieser Saison einen Play-off-Platz. Dabei spielten sich Spieler in den Fokus, die nicht unbedingt jeder auf dem Zettel hatte, andere überzeugten wiederum mit ihrer Treffsicherheit und haben sich daher eine Nominierung zum Spieler des Monats mehr als verdient.

Und so läuft die Abstimmung ab: Unsere Redaktion schlägt jeweils drei DEG-Profis vor, die in den zurückliegenden Wochen am meisten mit ihren Leistungen aufgefallen sind. Im nächsten Schritt sind die Fans gefragt. Sie entscheiden mithilfe unseres Abstimmungs-Tools, welcher aus dem besagten Trio die Auszeichnung erhalten soll. Die Abstimmung läuft bis Dienstag, 13. Februar, 16 Uhr.

Das sind die Nominierten:

Hendrik Hane: Bis zum Januar war es für den gebürtigen Düsseldorfer im Grunde eine Saison zum Vergessen. Eigentlich, so der Plan im Sommer, sollte der Stellvertreter von Stammgoalie Henrik Haukeland mehr Eiszeit bekommen. Doch weil die DEG von Anfang an im Tabellenkeller feststeckte und nicht so richtig auf Touren kam, verwarf das Trainerteam dieses Vorhaben wieder. Lediglich in zwei Spielen durfte sich Hane beweisen – und gab dabei keine glückliche Figur ab. Wobei er bei den Niederlagen gegen Wolfsburg (2:5) und in Straubing (1:4) von seinen Vorderleuten auch ordentlich im Stich gelassen wurde. Am 19. Januar eröffnete sich für den 23-Jährigen dann unverhofft eine neue Chance. Vor dem Heimspiel gegen Nürnberg meldete sich Haukeland kurzfristig krankheitsbedingt ab. Hane rückte dafür zwischen die Pfosten – und lieferte ab. Auch dank ihm gewann die DEG mit 6:5 nach Penaltyschießen. In den darauffolgenden beiden Partien in Mannheim und gegen Straubing stand er erneut auf dem Eis, beide wurden gewonnen.

Kyle Cumiskey: Eine schwere Zeit machte auch der Abwehrchef der DEG durch – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bis der 37-Jährige nach seinem Kreuz- und Innenbandriss, den er sich im September 2022 zugezogen hatte, aufs Eis zurückkehrte, vergingen 16 Monate. Zwischendurch stand sogar das vorzeitige Karriereende des Routiniers im Raum. Doch Cumiskey kämpfte sich mit eisernem Willen zurück. Und als er Anfang des Monats tatsächlich wieder im Line-Up stand, merkte man ihm die lange Ausfallzeit allenfalls in den ersten Spielen an. Danach tat er das, was er schon früher am besten konnte: Das Offensivspiel mit seiner herausragenden Schlittschuhtechnik von hinten heraus aufzuziehen – mit durchschlagendem Erfolg. Sieben Scorerpunkte in neun Einsätzen sammelte er im Januar und entdeckte mit vier Toren auch plötzlich den Torjäger in sich.

Brendan O‘Donnell: Apropos Torjäger. Dieses Attribut war und ist ganz eng mit dem kanadischen Stürmer verknüpft. Doch der 31-Jährige versteht es nicht nur, den Puck im Tor unterzubringen, er kann die Scheibe auch wunderbar für seine Teamkollegen auflegen. Im Januar war das sieben Mal der Fall, und weil sich O’Donnell dazu noch fünf Mal in die Torschützenliste eintrug, standen am Monatsende zwölf Scorerpunkte in zehn Einsätzen in seinem Arbeitszeugnis. Kein anderer Angreifer in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) war in diesem Zeitraum an mehr Treffern beteiligt. Kein Wunder also, dass Manager Niki Mondt aktuell darum bemüht ist, das auslaufende Arbeitspapier von O’Donnell schnellstmöglich zu verlängern.

(lonn)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort