Düsseldorfer EG: DEG steckt mit drei Niederlagen im Folge im Leistungstief

Drei Niederlagen in Folge : DEG steckt im Leistungstief

Die Mannschaft von Trainer Harold Kreis hat in der Deutschen Eishockey Liga nur eins seiner jüngsten sechs Punktspiele gewonnen. In der Vorsaison ereilte die DEG eine ähnliche Krise erst im Endspurt.

Es ging gut los mit der DEG, richtig gut sogar. Zwar leisteten sich die Düsseldorfer nach einer furiosen Vorbereitung in der Deutschen Eishockey Liga einen kleinen Fehlstart mit zwei Niederlagen – danach jedoch setzte das Trainerteam Harold Kreis und Thomas Dolak die Mannschaft in die Erfolgsspur. Mit sieben Siegen in Serie kletterte die DEG in die Spitzengruppe und hielt sich dort etliche Wochen lang, mit einem gut erträglichen Pendeln zwischen den Plätzen zwei bis vier.

Kurz vor dem Deutschland Cup freilich kippte die Leistungskurve ab, sicherlich forciert durch einige Verletzungen. Denn personelle Engpässe kann die wirtschaftlich noch immer nicht florierende DEG nicht so leicht verkraften wie die gut betuchte Konkurrenz aus München, Mannheim oder Köln – der Sportliche Leiter Niki Mondt muss den Gürtel eben enger schnallen und den Kader kleiner halten.

Womöglich steckt aber auch etwas Positives in der aktuellen Krise, die sich in der Bilanz der jüngsten sechs Ligaspiele mit nur einem Sieg und fünf Niederlagen äußert: der Zeitpunkt nämlich. In der Vorsaison stürzte die lange Zeit überragend auftretende DEG ganz am Ende der Doppelrunde ab, ebenfalls durch eine Verletzungsserie. Es folgte das, wenn auch dramatisch knappe, Ausscheiden in der ersten Play-off-Runde gegen Augsburg.

Diesmal ereilt die Rot-Gelben ihr Tief früher, und da es aufgrund der Qualität des Kaders kaum ewig andauern wird, besteht die gute Chance auf rechtzeitige Erholung und einen starken Vorrunden-Endspurt. Denn dass sie das Eishockeyspielen nicht verlernt haben, zeigten Kapitän Alex Barta und Co. auch beim 3:5 in Mannheim – zum Leidwesen ihrer Fans aber nur 51 Minuten lang. Am Freitag (19.30 Uhr, ISS Dome) kann die DEG beweisen, dass sie ein dynamisches, temporeiches Spiel auch noch neun Minuten länger durchziehen kann.