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Düsseldorfer EG: Corona bei der DEG - DEL-Klub muss in Quarantäne

DEL-Team muss in Quarantäne : Corona-Ausbruch bei der DEG

Corona-Schock bei der Düsseldorfer EG. Gleich mehrere Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. Deshalb muss das gesamte Team plus Trainer- und Betreuerstab in Quarantäne. Das hat auch Auswirkungen auf die nächsten DEL-Partien der Düsseldorfer.

Das Coronavirus breitet sich in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aus. Nach Red Bull München ist nun auch die Düsseldorfer EG betroffen. Aufgrund zahlreicher Corona-Fälle bei der DEG müssen mindestens zwei Spiele des DEL-Klubs verlegt werden. Betroffen sind die Begegnungen gegen die Straubing Tigers (Freitag, 22. Oktober) und bei den Nürnberg Ice Tigers (Sonntag, 24. Oktober).

Am Donnerstag teilte die DEG mit, dass der Verein ein massives Corona-Problem habe. Im Team der Düsseldorfer seien mehrere Personen positiv auf das Virus getestet worden. Das zuständige Gesundheitsamt Düsseldorf ordnete daher für das gesamte Team plus Trainer- und Betreuerstab ab sofort eine fünftägige Quarantäne an. Wie viele Spieler positiv getestet wurden, teilte der Verein nicht mit. Am Dienstag hatte die Düsseldorfer EG noch das rheinische Derby bei den Kölner Haien mit 6:1 gewonnen.

„Trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sind nun auch wir von positiven Fällen betroffen. Die nun angeordnete Quarantäne ist sinnvoll, um weitere Ansteckungen zu verhindern“, wird Sportdirektor Niki Mondt in der Mitteilung des Vereins zitiert. Wann die Partien nachgeholt werden sollen, ist noch unklar.

Die DEL ist in Alarmbereitschaft. „Wir besprechen sowohl intern mit unseren Beratern als auch mit den 15 Klubs alle Optionen schnellstmöglich“, hieß es in einem Statement der DEL am Donnerstag: „Dass nun durchgeimpfte Spieler, teilweise sogar trotz negativer Tests, von den Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt wurden, ist eine neue Situation.“

Zuletzt hatten bereits zahlreiche Corona-Fälle bei den Münchnern der DEL Sorgen bereitet. Bei den Münchnern hatte sich die Zahl der positiven Tests binnen eines Tages von 18 auf 22 erhöht. Dabei soll es sich laut Klubangaben um „zahlreiche Impfdurchbrüche“ handeln. Drei Spiele mussten bislang verlegt werden. Über die Gründe der zahlreichen positiven Corona-Tests wird bei Red Bull gerätselt, 97,5 Prozent der Spieler, Trainer und Betreuer seien vollständig oder zumindest einfach geimpft, teilte der Klub mit.

„Das ist eine unschöne Geschichte“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke zu den Fällen in München: „Es ist klar, dass das für die Spielplan-Gestaltung eine große Herausforderung ist. Wir hoffen, dass es eine Ausnahme bleibt.“ Die Hoffnung ist nun zerplatzt. Die Herausforderung für die DEL wird größer.

(old)