Nach dem Derby gegen Köln DEG-Verteidiger Ebner zieht mit Kühnhauser in Erstligaeinsätzen gleich

Düsseldorf · Im rheinischen Derby gegen die Kölner Haie absolvierte Bernhard Ebner sein 536. Spiel für die Düsseldorfer EG in der DEL. Damit kletterte der 33-Jährige im Ranking der Spieler mit den meisten Erstligaeinsätzen für die DEG auf Rang vier. Wer noch vor dem Verteidiger steht.

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Foto: Imago

Der historische 7:1-Derbysieg über die Kölner Haie hallte bei der Düsseldorfer EG auch drei Tage später noch nach. Auf ihrem Instagram-Account veröffentliche der Eishockeyklub am Mittwoch einen kurzen Highlight-Clip vom Wochenende, in dem auch Bernhard Ebner kurz zu sehen ist, wie er übers Eis fährt. Das Besondere: Gegen den rheinischen Erzrivalen absolvierte der Verteidiger seinen 536. Einsatz für die DEG in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Damit erreichte der 33-Jährige heimlich still und leise einen weiteren Meilenstein in seiner inzwischen elfjährigen Karriere bei den Rot-Gelben – und zwar zog der gebürtige Schongauer in Sachen Erstligaeinsätze für die DEG mit Bernd Kühnhauser gleich, der zwischen 1992 und 1998 sowie 2000 und 2005 insgesamt elf Jahre für die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft in der damaligen Bundesliga und DEL auf dem Eis stand.

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Drei Spieler stehen noch vor Ebner

In der ewigen Rekordspielerliste teilt sich das Duo nun Rang vier hinter Chris Valentine (571 Erstliga-Einsätze), Andreas Niederberger (587) und Daniel Kreutzer (786). Sollte nichts Unvorhergesehenes geschehen, wird Ebner am Freitag im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (19.30 Uhr, Magentasport) im Ranking am ehemaligen Stürmer vorbeiziehen.

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Foto: Birgit Häfner

Würde es jedoch nach Pflichtspielen gehen, hätte Ebner Kühnhauser schon Ende November im Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin (24. November, 4:1) eingeholt. Der Grund: In der Saison 2015/16 absolvierte er sechs Partien in der Champions Hockey League (CHL) für die DEG. Zudem hat Ebner mehr Tore als Kühnhauser geschossen, nämlich 65 gegenüber 56. Sein letztes erzielte der Familienvater erst am Freitag gegen Nürnberg, als er, von der Strafbank kommend den Puck im Fallen zum 1:0 ins Tor bugsierte. Genützt hat es nichts, schließlich verlor die DEG bekanntlich mit 1:2 gegen die Ice Tigers.

Das wurmte Ebner sichtlich – was typisch für ihn ist. Der Teamerfolg interessiert den inzwischen zum Vizekapitän aufgestiegenen Routinier mehr als eigene Tore und Vorlagen. „In der einen Saison geht halt der eine Puck mehr rein, dann stehst du bei sieben, acht, neun Toren. In einer anderen klappt es überhaupt nicht“, sagte er trocken in einem Interview mit unserer Redaktion anlässlich seines 500. Spiels Mitte Februar. Und wer auf die Idee kommt, ihn mit DEG-Legenden wie Uli Hiemer oder Otto Schneitberger zu vergleichen, den erteilt Ebner eine klare Absage. „Die beiden haben Meisterschaften geholt und doch etwas mehr für den Verein getan als ich“, sagte er damals.

(lonn)
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