Der 3:2-Sieg gegen Straubing macht der DEG Mut für die Spiele in Augsburg und gegen Iserlohn.

Eishockey : DEG mit Rückenwind

Der 3:2-Sieg gegen Straubing macht Mut für die Spiele in Augsburg und gegen Iserlohn.

Große Chance für die Düsseldorfer EG in der Deutschen Eishockey-Liga: Am Wochenende warten mit Blick auf die Tabelle zwei scheinbar lösbare Aufgaben auf die Rot-Gelben. Am Freitag (19:30 Uhr) ist die DEG bei den Augsburger Panthern zu Gast. Am Sonntag (14 Uhr) kommen die Iserlohn Roosters in den Dome. Mit dem Rückenwind des erkämpften 3:2-Heimerfolges zuletzt gegen Straubing könnten die Düsseldorfer nun mit zwei Siegen noch einmal einen Angriff in Richtung Platz sechs starten.

Doch ein Selbstläufer werden die Partien keinesfalls, hierfür ist die zuletzt personell dezimierte DEG in den vergangenen Wochen nicht konstant genug aufgetreten. Zur Überheblichkeit besteht daher kein Anlass. Und auch der Headcoach Harold Kreis warnt: „Beide Mannschaften wollen die letzten Spielen nutzen, um in die Top 10 zu kommen.“ Der Tabellenplatz des Gegners sei nicht ausschlaggebend: „Wir verlieren nicht den Respekt vor dem Gegner. Augsburg und Iserlohn sind gut besetzte Mannschaften.“

Insbesondere Iserlohn sei nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Die Sauerländer stehen zwar auf dem vorletzten Platz in der Tabelle, ließen in den letzten Wochen jedoch aufhorchen, besiegten unter anderem Berlin und Straubing. Am vergangenen Sonntag lieferte der IEC in München einen großen Kampf ab und verlor knapp mit 5:7. In Augsburg erwartet Kreis zudem einen Hexenkessel: „Die Zuschauer dort sind der siebte Mann auf dem Eis.“ Er erwarte ein „hart umkämpftes Spiel“ gegen eine Mannschaft, „die um jeden Punkt kämpft“.

Zugleich mahnt der Coach: „Wenn du auf dem Eis nicht hundert Prozent Einsatz bringst, dann nimmst du dir die Chance zu gewinnen. Nur München oder Mannheim können das noch ausgleichen.“ Sorgen hinsichtlich der Einstellung mache sich der Coach diesbezüglich aber weniger: „Wir arbeiten im Moment sehr hart, haben gegen Straubing sehr viel investiert und drei Punkte geholt. Das stärkt uns.“

Für die kommenden Spiele setzt der Trainer darauf, dass seine Mannschaft ihren Kraftaufwand effizienter betreibe. „Wir treffen gewisse Entscheidungen mit der Scheibe, die zu Turnovers führen, die das Momentum im Spiel kippen lassen.“ Zudem hofft Kreis darauf, dass nach einer langen Durststrecke endlich mal wieder ein Tor im Powerplay gelingt.

Nach dem intensiven Straubing-Spiel vom vergangenen Sonntag ließ der Trainer seinem Kader zu Beginn der Woche Zeit zum Durchatmen: „Der Großteil der Mannschaft hatte am Montag und Dienstag frei. Es war am Dienstag kein Eistraining außer für die Spieler, die weniger als neun Minuten Einsatzzeit hatten.“ Auch Tobias Eder und Johannes Huß standen wieder auf dem Eis, nachdem sie gegen Straubing krankheitsbedingt pausieren mussten. Damit entspannt sich die Personalsituation etwas, elf Stürmer und sechs Verteidiger stehen zur Verfügung. Die Notbesetzung zuletzt in der Abwehr habe sein Team gut gelöst, so Kreis: „Sie haben einen sehr guten Wechselrhythmus gefunden mit einer hohen Frequenz.“ Alexander Urbom fällt weiterhin aus. Ins Tor zurückkehren wird Mathias Niederberger – trotz des gegen Straubing starken Auftritts von Hendrik Hane.

Zum Westduell gegen Iserlohn rechnet die DEG mit rund 10.500 Zuschauern. Die Partie wurde im Vorfeld zum „Club Day“ deklariert, für den sich rund 80 Vereine mit Besuchern angemeldet haben.

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