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Westdeutscher Basketball-Verband sagt Saison ab

Keine Absteiger : Westdeutscher Basketball-Verband sagt Saison ab

Der Westdeutsche Basketball-Verband hat am Mittwochabend eine endgültige Entscheidung getroffen. Unterhalb der 1. Regionalligen wird die Saison 2020/2021 abgesagt. Grund sind die Infektionszahlen.

Was sich in den vergangenen Wochen immer stärker abgezeichnet hatte und durch die nun wieder steigenden Corona-Infektionszahlen eigentlich nur noch logische Konsequenz war, ist nun beschlossene Sache. Im Westdeutschen Basketball-Verband wird die Saison unterhalb der 1. Herren-Regionalliga sowie Regionalliga Damen nicht mehr begonnen. Auf- und Abstiege werden grundsätzlich ausgesetzt, alle Teams starten im kommenden Jahr in den Ligen, in denen sie auch in dieser Saison angetreten wären. Das hat das WBV-Präsidium am Mittwochabend beschlossen.

Eigentlich hatten sich die Verbandsverantwortlichen noch die Möglichkeit offen gehalten, möglicherweise ab Mai eine verkürzte Saison über die Bühne zu bringen. Doch auch dieses Szenario ist nun endgültig vom Tisch. „Durch die jüngsten Entscheidungen der Politik sind die ersten Schritte hin zu einer Öffnung auch für den Sport aufgezeigt worden. Dies ist sehr zu begrüßen, auch wenn es noch dauern wird, bis Basketball wieder in der Halle gespielt werden kann. Leider lassen die aktuellen Inzidenzzahlen im Augenblick nicht erwarten, dass es nach Ostern schon möglich sein wird“, teilt der WBV in einer Amtlichen Mitteilung mit. Die Saisonabsage sei daher eine unausweichliche Konsequenz gewesen.

„Über Monate hin war es nicht möglich, zu trainieren. Es wird Zeit brauchen, bis alle wieder in der Lage sein werden, an einem Wettkampf um Punkte und Aufstieg teilnehmen zu können. In den kommenden Wochen sollte der Fokus darauf liegen, wieder einen Trainingsbetrieb in den Vereinen zu organisieren“, heißt es weiter. In der nun verbleibenden Zeit sei es bei den bestehenden Öffnungsperspektiven nicht mehr möglich, einen geregelten Spielbetrieb zu organisieren. Die Saison 2020/2021 könne nicht mehr – auch nicht in verkürzter Form – durchgeführt werden.

Dennoch räumt der WBV zumindest alle Zweitregionalligisten noch die Möglichkeit ein, sich auf mögliche freie Plätze in der 1. Regionalliga zu bewerben. Gibt es mehr Bewerber als Plätze, werde es eine sportliche Qualifikation geben. Die Vereine würden noch entsprechend informiert, heißt es.