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NBA: Mega-Deal für Nowitzki-Erbe Luka Doncic bei den Dallas Mavericks

Für 207 Millionen Dollar : Mega-Deal für Nowitzki-Erbe Doncic bei den Dallas Mavericks

Basketball-Superstar Luka Doncic hat seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks um fünf Jahre verlängert. Der Slowene soll wie einst Dirk Nowitzki eine Ära prägen.

Dirk Nowitzki saß als Zuschauer in der ersten Reihe, als sein Erbe Luka Doncic eine neue Ära einläutete. Um fünf Jahre, das verkündete der slowenische Basketball-Superstar am Dienstag in Ljubljana, hat er bei den Dallas Mavericks verlängert. 207 Millionen US-Dollar wird er Medienberichten zufolge verdienen. Dafür soll der 22-Jährige die Texaner wie Nowitzki zu einer NBA-Meisterschaft führen.

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll", sagte Doncic auf der Pressekonferenz in seiner Heimat: "Ich hätte mir das nie vorstellen können." Zuvor hatte er sich bereits bei ESPN geäußert: "Heute wird ein Traum wahr. Basketball hat mir so viel gegeben und mich an so viele tolle Orte gebracht. Ich fühle mich geehrt und freue mich, als Teil der Mavericks in Dallas zu bleiben."

Die sogenannte "Supermax Rookie Extension", die Doncic als erster Spieler überhaupt unterschrieb, greift ab der Saison 2022/2023. Den warmen Geldregen nahm Doncic cool zur Kenntnis: "Es ist eine große Summe", sagte er schmunzelnd: "Ich muss das erst verarbeiten, bevor ich anfange es auszugeben." Der hochdotierte Vertrag ist Ausdruck der großen Wertschätzung von Klubboss Mark Cuban, der in einer Delegation mit Mavericks-Berater Nowitzki extra nach Slowenien geflogen war.

"Das ist erst der Anfang", so Cuban vielsagend. Eine zweite Meisterschaft nach Nowitzkis großem Karrieretriumph 2011 wird nun die klare Zielstellung sein. Denn seit Doncic 2018 an dritter Stelle im NBA-Draft ausgewählt wurde, hält er die Liga in Atem. Seine Debütsaison endete mit der Auszeichnung "Rookie of the Year", zweimal stand Doncic bereits im Allstar-Game.

Zwar war für die Mavs und Doncic zuletzt zweimal in der ersten Play-off-Runde Schluss, doch eine Ehrung als Liga-MVP scheint bei seinen überragenden Statistiken nur eine Frage der Zeit. In 66 Partien in der vergangenen Hauptrunde kam er auf durchschnittlich 27,7 Punkte, in den sieben Play-off-Spielen waren es gar 35,7.

Zudem hatte Doncic gerade erst bei den Olympischen Spielen in Tokio groß mit dem slowenischen Nationalteam aufgetrumpft, in der Vorrunde gegen Argentinien legte er alleine 48 Punkte auf. Letztendlich verpasste Slowenien, das im Viertelfinale Deutschland besiegt hatte, eine Medaille und wurde Vierter. Doch Doncic unterstrich wieder einmal seine Qualitäten, für die ihn Dallas nun fürstlich entlohnen wird.

(dör/SID)