BBL: FC Bayern München verhindert Aus im Viertelfinale

BBL-Playoffs: Bayern verhindert Viertelfinal-K.o. – Alba muss in Spiel fünf

Bayern München hat den überraschenden Erstrunden-K.o. in den Play-offs der Basketball Bundesliga (BBL) zumindest vorerst abgewendet, Alba Berlin muss plötzlich auch noch einmal zittern.

Während Hauptrundensieger München durch ein ungefährdetes 85:50 (47:28) in Frankfurt bei den Fraport Skyliners die Best-of-five-Serie zum 2:2 ausglich, erwartet die Berliner nach einer 85:97 (53:48)-Pleite bei Vizemeister EWE Baskets Oldenburg ebenfalls ein fünftes Spiel.

Am Donnerstag kommt es in Berlin (19.00 Uhr) und München (20.30/Telekom Sport) zu den entscheidenden Viertelfinal-Duellen. Der Sieger der Begegnung in Bayern trifft danach auf Titelverteidiger Brose Bamberg, der die Telekom Baskets Bonn ausgeschaltet hatte (3:0). Der Gewinner des Duells zwischen Alba und Oldenburg bekommt es mit den MHP Riesen Ludwigsburg oder medi Bayreuth zu tun, die sich am Dienstagabend (20.30 Uhr) zum dritten Mal gegenüberstehen (Stand: 2:0).

Klubboss Uli Hoeneß ist zufrieden

In der mit 5000 Zuschauern ausverkauften Frankfurter Arena hatten die Bayern vor den Augen von Klubboss Uli Hoeneß den besseren Start erwischt. Die effektiven Gäste trafen acht ihrer ersten elf Würfe aus dem Feld und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Erst nach rund sieben Minuten fanden auch die Skyliners besser ins Spiel machten sich ihr zwischenzeitliches Aufbäumen aber durch ein extrem fehlerhaftes zweites Viertel wieder kaputt. "Heute haben wir einen tollen Auftritt gezeigt. So stellen wir uns das vor", sagte Hoeneß, der vor der Partie in der Kabine war, bei Telekom Sport.

"Die Defense ist das Problem, wir müssen schneller werden", analysierte Skyliners-Kapitän Quantez Robertson, mit 12 Punkten am Ende Topscorer der Gastgeber, in der Halbzeit. Das gelang jedoch zu keinem Zeitpunkt, sodass der Pokalsieger München, dessen beste Werfer Jared Cunningham und Devin Booker (je 15 Zähler) waren, die Partie beim Stand von 70:43 schon nach drei Vierteln entschieden hatte. Eine Frankfurter Aufholjagd wie in Spiel drei (86:83) am Samstag war nie ein Thema.

In Oldenburg hatte Alba nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit mehreren Führungswechseln zur Pause auf Siegkurs gelegen. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und führten vor allem dank ihrer starken Dreierquote vor dem Schlussabschnitt mit 14 Zählern. Diesen ließen sich die Oldenburger, bei denen Center Rasid Mahalbasic mit 19 Punkten überragte, nicht mehr nehmen. Für das in der zweiten Hälfte enttäuschende Alba traf Spielmacher Peyton Siva (14 Punkte) am besten.

(SID)