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BBL: Die Bayern stolpern, Göttingen entzaubert Crailsheim

BBL-Neustart : Die Bayern stolpern, Göttingen entzaubert Crailsheim

Der deutsche Meister Bayern München ist auf dem Weg zur Titelverteidigung gleich zum Auftakt des Finalturniers der Basketball Bundesliga gestolpert. Nun geht es am Montag gegen Crailsheim, das am Samstag gegen Göttingen verlor.

Der Gastgeber aus München unterlag im Audi Dome in der Gruppe A überraschend mit 85:95 (40:41) gegen ratiopharm Ulm. Die beste Mannschaft der abgebrochenen Hauptrunde trifft im zweiten von vier Vorrundenspielen am Montag (16.30 Uhr/MagentaSport) auf die Hakro Merlins Crailsheim, die zum Auftakt unerwartet gegen die BG Göttingen verloren.

In der ersten Halbzeit zogen die Münchner zweimal auf acht Punkte Vorsprung davon, nicht zuletzt nach zahlreichen Turnovers des deutschen Meisters ging Ulm aber 1:21 Minuten vor der Pause erstmals in Führung. "Vorne haben wir viel zu viele Unklarheiten", klagte Mannschaftskapitän Danilo Barthel bei MagentaSport. Auch nach der Pause vergaben die Bayern unter dem Korb der aggressiv verteidigenden Ulmer zu viele Möglichkeiten.

Angeführt von Tyler Harvey (21 Punkte) zogen die Ulmer, die beim Abbruch der regulären Saison nur Rang zehn belegt hatten, im letzten Viertel langsam aber stetig davon, zwischenzeitlich bauten sie ihren Vorsprung auf zwölf Punkte aus. Bester Schütze der phasenweise wenig treffsicheren Münchner war Vladimir Lucic (23).

Crailsheim hatte zuvor im Auftaktspiel des Turniers ebenfalls überraschend gegen die BG Göttingen verloren. Überragender Spieler beim 89:78 (51:42) der Niedersachsen war der 21 Jahre alte Bennet Hundt mit einer persönlichen Bestleistung von 30 Punkten. Die fünfte Mannschaft in der Gruppe A sind die EWE Baskets Oldenburg, die am Montag (16.30/MagentaSport) gegen Ulm in das Turnier einsteigen.

Die zehn Teams spielen zunächst in zwei Fünfergruppen die Viertelfinalteilnehmer aus. Die K.o.-Runde wird in Hin- und Rückspielen ausgetragen, auch der Meister wird am Ende in zwei Partien (26. und 28. Juni) ermittelt.

Alle Mannschaften sind in München in einem Hotel untergebracht, das sie nur zum Training, zu den Spielen oder in Gruppen von maximal drei Personen zum Spazierengehen verlassen dürfen. Vor dem Betreten der Halle müssen die aktiv Beteiligten durch eine Desinfektionszelt.

(eh/dpa)