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Basketball: Joshiko Saibou entschuldigt sich für Aussagen zu Corona

„War nicht meine Intention“ : Basketballer Saibou entschuldigt sich für Aussagen zu Corona

Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou hat sich für sein Verhalten im Vorjahr entschuldigt. Der 31-Jährige war nach der Teilnahme an einer Anti-Corona-Demo von den Telekom Baskets Bonn entlassen worden und hatte den Schritt als „Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit“ bezeichnet.

Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou hat die Auswirkungen seiner Teilnahme an zwei Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr in Berlin bereut. „Zuerst möchte ich mich an die Leute wenden, die sich mit meinen Handlungen oder Aussagen im letzten Jahr verletzt gefühlt haben. Dafür möchte ich mich entschuldigen und sagen, dass es absolut nicht meine Intention war“, sagte der 31-Jährige in einem Videostatement des Deutschen Basketball-Bundes.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Joshiko Saibou wendet sich mit folgendem Statement an die deutsche (Basketball)-Öffentlichkeit. Am heutigen Mittwoch stößt er zur deutschen Mannschaft in Hamburg.<br><br>1/2 <a href="https://t.co/obYaGERC42">pic.twitter.com/obYaGERC42</a></p>&mdash; Dt. Basketball Bund (@DBB_Basketball) <a href="https://twitter.com/DBB_Basketball/status/1405139622905233408?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Saibou ist nach der überraschenden Nationalmannschaftsnominierung durch Bundestrainer Henrik Rödl am Mittwoch nach Hamburg gereist, wo die DBB-Auswahl beim Supercup vom Freitag bis Sonntag spielt. In den sozialen Medien gab es daraufhin heftige Reaktionen. „Ich weiß, dass Leute zu mir als Nationalspieler aufblicken, und mein Anspruch ist es auch, dem absolut gerecht zu werden“, betonte Saibou.

„Ich weiß, dass ich Worte überspitzt formuliert habe. Das hat letztlich zu noch mehr Spaltung geführt, was eigentlich genau das Gegenteil ist, was ich erreichen wollte“, erklärte er. „Jetzt im Nachhinein hätte ich die Worte sicherlich anders gewählt, aber dafür bin ich jetzt auch da, um aufzuräumen.“

Die Demonstrationen besuchte der Basketballer, weil er „nicht mit allen Maßnahmen der Regierung bezüglich der Pandemie einverstanden“ gewesen war. Daraufhin kündigte ihm sein damaliger Club Telekom Baskets Bonn. Saibou klagte dagegen, am Ende einigten sich beide Seiten gütlich. Derzeit spielt der Point Guard für den französischen Club Champagne Basket Reims.

„Leider gab es bei den Demos auch verschiedene Extremisten, die den Rahmen für sich genutzt haben“, sagte Saibou. „Allerdings weiß jeder, der mich kennt, dass in meinem Leben absolut kein Platz für diskriminierendes Gedankengut oder irgendwelche diskriminierenden Ideologien vorhanden ist. Egal ob Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus oder alle anderen Arten von Diskriminierungen: Sie haben auf dieser Welt absolut nichts zu suchen.“

(dpa/sid)