Basketball: Für Moritz Wagner ist die WM nicht selbstverständlich

Berliner NBA-Profi bescheiden : Für Wagner ist WM-Nominierung nicht selbstverständlich

Moritz Wagner spielt in der NBA, der besten Basketball-Liga der Welt. Dass er mit Deutschland zur WM in China fährt, sei dennoch kein Selbstläufer, sagt er.

NBA-Profi Moritz Wagner hält eine Nominierung für den WM-Kader der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in der kommenden Woche nicht für selbstverständlich. „Für mich ist noch nicht klar, dass es mit der Nationalmannschaft klappt, denn es ist eine sehr hohe Konkurrenz im Kader. Ich freue mich aber, wenn es klappt“, sagte der 22-Jährige am Samstag bei einem Termin von Ausrüster Nike in seiner Heimatstadt Berlin.

Wagner wurde innerhalb der nordamerikanischen Profiliga NBA in diesem Sommer gerade erst von den Los Angeles Lakers zu den Washington Wizards transferiert. Sein neuer Club würde den Power Forward für die WM in China (31. August bis 15. September) in jedem Fall freistellen. „Wir haben darüber gesprochen. Sie unterstützen mich in allem, was ich machen möchte“, sagte Wagner. Bundestrainer Henrik Rödl wird am Donnerstag in Hamburg sein erstes Aufgebot auf dem Weg zur WM benennen. Dieses wird dann noch auf nur zwölf Spieler verkleinert.

Wagner blickt seinem zweiten NBA-Jahr in Washington derweil mit viel Optimismus entgegen. „Das einzige Doofe ist, dass man nicht mehr am Wasser wohnt, aber das mache ich sicher irgendwann nochmal in meinem Leben“, sagte der 2,11-Meter-Hüne: „Aber ich freue mich sehr auf die neue Herausforderungen, und darauf, endlich richtig zu zocken.“ Bei den Lakers war er in seiner Rookie-Saison Ergänzungsspieler, bei den Wizards will sich Wagner mehr Spielzeit erkämpfen. „Ich glaube, das ist eine Organisation, die an mich glaubt“, sagte er.

(sef/dpa)
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