BBL-Meisterschaft vor Entscheidung Baskets Bonn ohne Chance im dritten Spiel gegen Ulm

Ulm · Die Telekom Baskets Bonn mussten im dritten Spiel der Finalserie eine herbe Niederlage gegen Ulm einstecken. Die Meisterträume könnten bereits im nächsten Spiel enden.

Bonn und Ulm tragen die Finalserie in der BBL aus.

Bonn und Ulm tragen die Finalserie in der BBL aus.

Foto: dpa/Stefan Puchner

Nach einer Galavorstellung ist Favoritenschreck ratiopharm Ulm nur noch einen Sieg vom sensationellen ersten Meistertitel in der Basketball Bundesliga (BBL) entfernt. Im dritten Finalspiel gewannen die Spatzen am Mittwoch gegen Champions-League-Sieger Telekom Baskets Bonn mit 112:84 (53:30) und stellten in der Best-of-five-Serie auf 2:1. Am Freitag (20.30 Uhr/Sport1 und MagentaSport) kann Ulm vor heimischer Kulisse nun die Überraschung perfekt machen.

Für die Gastgeber, die zuvor Titelverteidiger Alba Berlin und Pokalsieger Bayern München aus den Play-offs geworfen hatten, waren Karim Jallow (24) und Brandon Paul (23) die besten Punktesammler. Beim enttäuschenden Hauptrundensieger Bonn, der ebenfalls nach der ersten Meisterschaft der Klubgeschichte greift, wusste Tyson Ward (24) noch am meisten zu überzeugen.

Wenige Stunden vor dem Tip-Off hatte die BBL für Klarheit gesorgt: Bonns Center Michael Kessens bleibt für die verbleibenden Finalspiele gesperrt, nachdem er im zweiten Duell wegen einer Tätlichkeit disqualifiziert worden war. Und in einer temporeichen Anfangsphase hatte das Team von Baskets-Headcoach Tuomas Iisalo dann mit Ulms Physis zu kämpfen.

Mit starken Blocks und Punkten von der Freiwurflinie setzten sich die Gastgeber früh ab. Zwar glich Bonn zwischenzeitlich aus (12:12/6. Minute) - doch angeführt vom starken Jallow und mit einer guten Dreierquote zogen die Ulmer bis zum Viertelende (26:18) wieder davon und erarbeiteten sich im zweiten Abschnitt eine zweistellige Führung, die bis zur Halbzeitpause auf 23 Zähler anwuchs. Bonn hingegen leistete sich einen Fehlwurf nach dem anderen von der Dreier-Linie.

Auch in der zweiten Hälfte setzte sich der einseitige Spielverlauf fort. Ulm baute seine Vorsprung kontinuierlich aus, spielte sich in einen Rausch und revanchierte sich damit für die 75:104-Klatsche vom vergangenen Sonntag.

(dör/SID)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort