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Tischtennis: Timo Boll von Borussia Düsseldorf kritisiert

"Rad ist überdreht" : Düsseldorfs Boll kritisiert engen Terminplan im Tischtennis

Timo Boll vom deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf hat vor der Pokalendrunde am Samstag die Terminflut im Tischtennis kritisiert. „Die Anforderungen sind von uns Sportlern kaum noch zu bewältigen", sagte Boll.

Tischtennis-Star Timo Boll vom deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf hat vor der Pokalendrunde am Samstag (ab 11.00 Uhr) in Ulm erneut Kritik am überfrachteten Terminkalender seiner Sportart geübt. "Ich finde, das Rad ist überdreht. Die Anforderungen sind von uns Sportlern kaum noch zu bewältigen", sagte der frühere Weltranglistenerste in einem Interview auf der Bundesliga-Homepage.

Wegen der wachsenden Zahl an Wettbewerben hat Boll bereits im vergangenen Frühjahr seinen Verzicht auf weitere Teilnahmen an DM-Turnieren bekannt gegeben. In seiner Kritik an der Terminflut wird der 38-Jährige von zahlreichen Kollegen und Bundestrainer Jörg Roßkopf unterstützt.

In Ulm allerdings will Boll mit seinem Klub nach der ersten Saison ohne Vereinstitel seit Beginn seines Borussen-Engagements vor 13 Jahren die nationalen Kräfteverhältnisse wieder zurechtrücken. Im Halbfinale trifft das Team des Einzeleuropameisters, der mit elf Pokalsiegen erfolgreichster Spieler im Traditionswettbewerb ist, auf Cupverteidiger und Meister TTF Ochsenhausen. Den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln der 1. FC Saarbrücken und der ASV Grünwettersbach.

(lt/sid)