Timo Boll: „Bayern würden Düsseldorfs größter Konkurrent im Tischtennis“

Timo Boll hofft auf Sinneswandel der Münchener : „Bayern würden Düsseldorfs größter Konkurrent“

Timo Boll ermuntert Fußball-Branchenführer Bayern München zu einem stärkeren Tischtennis-Engagement. Der Spieler von Borussia Düsseldorf hofft auf einen Sinneswandel der FCB-Verantwortlichen.

„Die Bayern könnten auf jeden Fall ein Gegenpol zu uns werden“, sagte der Weltranglistenfünfte dem SID vor dem Spitzenspiel mit dem deutschen Meister Borussia Düsseldorf am 23. Februar (18.00 Uhr) in München gegen Pokalsieger TTF Ochsenhausen: „Wenn Bayern München etwas macht, dann machen sie es richtig und würden sicher unser größter Konkurrent werden.“

Düsseldorf erhofft sich von der Austragung seines Heimspiels gegen "Vize" Ochsenhausen in der Isar-Metropole zusätzliche Werbeeffekte in der Region. Die Bayern unterstützen die Organisation der Begegnung im Audi Dome ihrer Meister-Basketballer auch mit Blick auf das gemeinsame Engagement beider Klubs für die "Kinderhilfe Organtransplantation KiO". Die Münchner Fußball-Stars Thomas Müller und Mats Hummels drehten mit Boll außerdem ein im Internet populäres Werbevideo für das Event.

"Das Spiel ist alleine dadurch schon etwas Besonderes, dass es ein wenig auch mit den Bayern in Verbindung steht", meinte Boll.

Bayerns Tischtennis-Herren streben derzeit als Spitzenreiter der Regionalliga Süd den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga an. Höher haben die Münchner, die in den 90er Jahren den späteren Weltranglistenersten und Europameister Wladimir Samsonow (Weißrussland) als Teenager nach Deutschland holten, aufgrund bislang mangelnden Interesses des Klubs noch nicht gespielt.

Boll hofft jedoch durch das Tischtennis-Highlight in München auf einen Sinneswandel: "Vielleicht schauen sich ein paar Verantwortliche das Spiel ja an und finden es gut."

(pabie/sid)
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