Schwimm-WM 2019 in Südkorea: Wasserballer verpassen WM-Halbfinale knapp

Schwimm-WM 2019 in Südkorea : Wasserballer verpassen WM-Halbfinale und Riesenüberraschung knapp

Die deutschen Wasserballer haben bei der ersten WM-Teilnahme seit sechs Jahren eine Überraschung gegen Weltmeister Kroatien verpasst und sind im Viertelfinale ausgeschieden. Nun ist die Olympia-Qualifikation das nächste Ziel.

Die deutschen Wasserballer haben bei den Weltmeisterschaft nur knapp den Halbfinaleinzug und eine Sensation gegen den Weltmeister verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm verlor am Dienstag in Gwangju im ersten WM-Viertelfinale seit acht Jahren mit 8:10 (2:1, 1:3, 3:3, 2:3) gegen Kroatien.

Im umkämpften Duell hielt die leidenschaftlich kämpfende deutsche Mannschaft bemerkenswert gut mit, führte nach dem ersten Viertel sogar. Der London-Olympiasieger zog dann auf 7:3 davon, doch mit starker Moral kam Deutschland wieder auf 6:7 heran. Im Schlussviertel glich Mateo Cuk sogar aus. Kroatien behielt jedoch die Oberhand. Bester Torschütze gegen den haushohen Favoriten war Lucas Gielen mit drei Treffern.

Die Niederlage schmälert die WM-Bewertung der deutschen Mannschaft, für die es mit Platzierungsspielen weitergeht, keineswegs. Bei der ersten Teilnahme bei Schwimm-Weltmeisterschaften seit sechs Jahren glückte der Stamm-Formation die Rückkehr in die Top acht der Welt. Im kommenden Jahr will das Team auch das Olympia-Comeback sichern. Dazu muss sich die Mannschaft bei der EM in Budapest im Januar einen Startplatz für ein Qualifikationsturnier in Rotterdam sichern.

(eh/dpa)