Kurzbahn-EM 2017: Schwimmer Koch und Heintz locker ins Finale

Kurzbahn-EM 2017: Schwimmer Koch und Heintz locker ins Finale

Die beiden Vorschwimmer Marco Koch und Philip Heintz haben ihre Medaillenambitionen bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen unterstrichen. Weltrekordler Koch (Darmstadt) schwamm über 200 m Brust als Dritter (2:04,62 Minuten) ins Finale.

"Die Zeit ist noch nicht so schnell. Von den Zügen her hat es noch nicht ganz gepasst", sagte Koch. Neben dem Kurzbahn-Weltmeister erreichte auch Fabian Schwingenschlögl, der zum Auftakt gleich drei deutsche Rekorde über 50 m aufgestellt und im Finale Platz vier belegt hatte, als Achter den Endlauf. Nach dem Erfolg von Koch zeigte auch der Olympiafünfte Heintz, was er kann. Über 400 Meter Lagen schlug er als Vorlaufzweiter (4:06,69) an.

Pechvogel Christian Diener zeigte sich von seinem äußerst unglücklichen Finalrennen über 200 m Rücken gut erholt. Der Potsdamer, der wegen großer Probleme mit der Starthilfe zum EM-Auftakt die erhoffte Medaille klar verpasst hatte, zog über die halbe Distanz als Vierter (50,96) ins Halbfinale ein.

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"Ich dachte eben beim Start: Bitte nicht abrutschen!", sagte Diener hinterher. Die Panne habe ihn "ein bisschen gebrochen", gab der Potsdamer zu. Ein Protest des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) war abgewiesen worden.

Ins Finale schwammen derweil auch Florian Wellbrock (8. über 1500 m Freistil), Jacob Heidtmann (6. über 400 m Lagen) und die deutsche Lagen-Mixedstaffel (6. über 4x50 m). Aliena Schmidtke qualifizierte sich über 50 m Schmetterling für das Halbfinale.

(sid)