Köln: Pferd muss nach Sturz bei Galopp-Rennen eingeschläfert werden

Tragischer Zwischenfall in Köln : Pferd muss nach Sturz bei Galopp-Rennen eingeschläfert werden

Auf der Kölner Pferderennbahn in Weidenpesch hat sich am Pfingsmontag ein tragischer Unfall ergeignet. Ein Pferd stürzte schwer - und musste eingeschläfert werden. Tierschützer reagieren empört.

Der Galopprenntag in Köln ist am Pfingstmontag von einem tragischen Unfall überschattet worden. Im dritten Rennen des Tages stürzte der fünfjährige Hengst „Astone Man“ kurz vor dem Ziel schwer. In nächster Nähe zu den Zuschauern brach sich das Tier bei höchster Geschwindigkeit das Bein und kam daraufhin ins Stolpern. Jockey Robin Weber stürzte vom fallenden Pferd, das mehrere Meter über den Boden schleifte. Das Tier rappelte sich noch einmal auf und brach schließlich erneut zusammen.

Der Jockey überstand den Sturz nahezu unbeschadet. Für sein Tier hatte der Vorfall aber dramatische Folgen. „Astone Man wurde noch auf dem Geläuf in die Obhut der Tierärzte übergeben, konnte aber nicht gerettet werden“, sagte der Veranstalter Kölner Renn-Verein 1897 e.V. gegenüber RTL. Das Tier musste aufgrund seiner schlimmen Verletzungen eingeschläfert werden.

Die Tierschutzorganisation Animal United, die bei der Veranstaltung in Köln einen Infostand aufgebaut hatte, reagierte entsetzt. „Seit Jahren schon protestiert Animals United gegen die tierquälerischen Rennderbys, in welchen die Pferde über ihre Leistungsgrenzen getrieben werden, teilweise viel zu junge Pferde im Alter von 2-3 Jahren dürfen starten, Tiere, deren Knochenbau noch gar nicht abgeschlossen ist“, schrieben die Tierschützer auf ihrer Facebook-Seite. Zuvor hatten sie schon ein Video von dem folgenschweren Sturz gepostet. Ihre Forderung: „Schließt euch uns an im Kampf für Tiere und ihre Rechte.“

(old)
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