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Darts-WM: Gerwyn Price verliert im Viertelfinale gegen Michael Smith

Smith bezwingt den Titelverteidiger : Price wirft Neun-Darter - und fliegt raus

Aus im Viertelfinale. Titelverteidiger Gerwyn Price verliert bei der Darts-WM in einem hochklassigen Match gegen Michael Smith. Neben dem Engländer zieht auch Ex-Weltmeister Peter Wright ins Halbfinale.

Titelverteidiger Gerwyn Price ist bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace im Viertelfinale ausgeschieden - und das trotz eines sensationellen Neundarters im vierten Satz. Der topgesetzte Waliser unterlag in einem hochklassigen Match mit 4:5 dem Engländer Michael Smith, der im Halbfinale am Sonntag auf seinen Landsmann James Wade trifft.

Price und Smith schenkten sich von Beginn an nichts, beide glänzten mit einem hohen Punkteschnitt und zeigten sich auch auf die Doppelfelder sicher. Im vierten Satz versetzte Price den "Ally Pally" in Ekstase, als er neun perfekte Darts über die Doppel-12 checkte. Smith drehte im entscheidenden Satz jedoch auf und nutzte seinen dritten Matchdart zum Sieg.

"Das ist eine der besten Nächte meiner Karriere. Ich habe einfach den Fokus behalten, das ist die Belohnung für die letzten Jahre", sagte Smith.

Zuvor war Ex-Weltmeister Peter Wright mit großer Mühe ins Halbfinale eingezogen. Der Schotte siegte nach einem Krimi mit 5:4 gegen den jungen Engländer Callan Rydz und trifft in der Runde der letzten Vier auf Landsmann Gary Anderson.

Wright, Nummer zwei der Setzliste, kam gegen den 23 Jahre alten Rydz schlecht in die Partie und hatte vor allem beim Checkout auf die Doppelfelder große Probleme. Nach 0:2 und 1:3-Rückstand steigerte sich der Weltmeister von 2020 aber und entschied das entscheidende Leg mit 4:2 für sich.

In der Nachmittagssession hatte Anderson weniger Probleme. Der Schotte besiegte den Engländer Luke Humphries mit 5:2 und steht zum siebten Mal in seiner Karriere in der Vorschlussrunde bei der WM.

Anderson, der 2015 und 2016 den Titel holte und im Vorjahr im Finale gegen Price das Nachsehen hatte, kämpfte sich nach schwachem ersten Satz ins Match und kam am Ende auf einen soliden Average von 96,32.

Als erster Spieler war der Engländer Wade, Nummer vier der Setzliste, durch ein ungefährdetes 5:0 über Landsmann Mervyn ins Halbfinale eingezogen.

(sid/old)