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CHIO in Aachen 2022: McLain Ward gewinnt Großen Preis von NRW

Sieg im Preis von NRW : Ward gewinnt zweites Topspringen beim CHIO in Aachen

Der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger McLain Ward (USA) ist beim CHIO in Aachen das Maß der Dinge. Auf dem 13-jährigen Wallach Contagious gewann Ward am Freitag auch das zweite Topspringen der Turnierwoche um den Preis von NRW.

Ward, der am Mittwoch bereits den Preis von Europa dominiert hatte, setzte sich im Stechen vor London-Olympiasieger Steve Guerdat (Schweiz) mit Maddox und Jur Vrieling (Niederlande) mit Fiumicino durch.

Einen Tag nach dem Sieg der deutschen Mannschaft im Nationenpreis belegte Christian Kukuk auf Nice van't Zorgvliet Platz fünf. Kukuk, Bereiter im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum in Riesenbeck, war einer von sieben Deutschen im Stechen und blieb als einziger von ihnen fehlerfrei. Mit jeweils einem Abwurf kamen Christian Ahlmann (Marl) und Daniel Deußer (Wiesbaden) auf ihren Spitzenpferden Dominator und Killer Queen nicht über die Plätze neun und 14 hinaus. Insgesamt hatten sich 16 Reiter für das Stechen qualifiziert.

Aufmerksamer Beobachter war Bundestrainer Otto Becker, der an seiner Equipe für die WM im August in Herning/Dänemark bastelt. So gut wie gesetzt ist Europameister Andre Thieme (Plau am See) mit seiner Stute Chakaria. „Ich bin gesegnet mit diesem ganz besonderen Pferd“, sagte Thieme am Freitag. Mit dem Sieg im Nationenpreis sei für ihn ein ewiger Traum in Erfüllung gegangen: „Jetzt ist es mir fast schon egal, wie die Nummer am Sonntag läuft.“

Dann findet zum Abschluss des CHIO im größten Reiterstadion der Welt der Große Preis von Aachen statt. Im Vorjahr gewann Daniel Deußer mit Killer Queen in der Soers eines der prestigeträchtigsten Springen der Welt.

(ako/sid)