Projektpartner: RWE Power AG

Projektpartner : RWE Power AG

Tagebaue und Kraftwerke, Veredlungs- und Instandhaltungsbetriebe, Forschungsanlagen, Verwaltungen und Ausbildungszentren: Das Unternehmen RWE Power ist Leistungsträger und Kompetenzzentrum für die Stromerzeugung des RWE Konzerns in Deutschland. Es hat seinen Sitz in Köln.

Seit 1. Januar 2013 gehört RWE Power zur RWE Generation SE, der Erzeugungsgesellschaft im RWE Konzern. In der RWE Generation sind die Erzeugungseinheiten von RWE Power in Deutschland, RWE Essent in den Niederlanden und RWE npower in Großbritannien gebündelt — Das Unternehmen hat insgesamt mehr als 16.000 Beschäftigte und eine Stromproduktionskapazität von über 40 Gigawatt.

Foto: RWE

RWE Power engagiert sich mit seinen mehr als 11.000 Mitarbeitern dafür, dass der Strom künftig noch klimafreundlicher erzeugt wird, dass er weiter sicher aus der Steckdose kommt und dass er erschwinglich bleibt. Deshalb hat das Unternehmen Milliarden in den Bau neuer Kraftwerke und kontinuierlich in die Forschung investiert. Das Ziel sind noch höhere Wirkungsgrade, weniger CO2-Ausstoß, mehr Umweltschutz. Die Ingenieure und Techniker von RWE Power arbeiten dabei innovativ und partnerschaftlich mit Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft zusammen.

Foto: RWE

Genauso stark fühlt sich RWE Power den Menschen in den Regionen, in denen sie tätig ist, verpflichtet. Deshalb pflegt das Unternehmen gute Nachbarschaft und steht im ständigen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. RWE Power nimmt ihre Mitverantwortung für die Regionen wahr - unter anderem rund 900 Ausbildungsplätzen und der möglichst standortnahen Vergabe von Aufträgen an Dienstleister und Lieferanten.

Das bietet RWE Power den Teilnehmern von "Texthelden":

Besuch im Innovationszentrum Kohle am Kraftwerkstandort Niederaußem
Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Wie kann man CO2 umwandeln und zu nützlichen Produkten verarbeiten? RWE Power möchte die Kohlestromversorgung umweltfreundlicher machen. Deshalb gibt es das Innovationszentrum Kohle. Es steht in Bergheim-Niederaußem bei Köln, wo auch eines der modernsten Kohlekraftwerke weltweit Strom produziert. "Schüler lesen Zeitung"-Reporter dort können dorthin fahren.

Im Innovationszentrum Kohle gibt es mehrere spannende und umweltfreundliche Projekte, über die Schüler-Reporter schreiben können. Zum Beispiel

- eine "Power-to-Gas"-Pilotanlage. Die Anlage funktioniert wie ein Riesen-Akku: Dort wird mit der Hilfe von Windstrom Wasserstoff im Erdgasnetz gespeichert.
- hat es Deutschlands erste Anlage zur CO2-Wäsche mitentwickelt, um Kohlendioxid aus dem Kraftwerksrauchgas zu waschen
- könnt Ihr erfahren, wie es gelingt CO2 aus dem Kraftwerksrauchgas umzuwandeln und zu nützlichen Produkten wie Bio-Kunststoffen weiter zu verarbeiten.

Was bedeutet "Rekultivierung" und welche seltenen Tiere und Pflanzen leben auf den rekultivierten Flächen?
Wenn Braunkohle abgebaut wird, bedeutet das, dass die bisherige Landschaft verschwindet. Wenn der Abbau beendet ist, entstehen neue, hochwertige Landschaften — im Rheinischen Braunkohlerevier bisher mehr als 200 Quadratkilometer. Das nennt man "Rekultivierung".

Einen großen Teil ehemaliger Abbaugebiete bedecken heute Wälder, Forste, Ackerland und Wasserflächen — diese neuen Ökosysteme können sich die "Schüler-lesen-Zeitung"-Reporter anschauen. Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten, darunter viele gefährdete, wie zum Beispiel die Bechsteinfledermaus, der Hirschkäfer oder die Haselmaus finden in diesen Ökosystemen ein neues Zuhause. RWE Power fährt mit den Schüler-Reportern in ein Gebiet, das rekultiviert worden ist und ein RWE-Biologe beantwortet Fragen. Mit ein wenig Glück entdecken die Reporter dabei auch ein paar seltene Tier- und Insektenarten.


Kohleförderung im Tagebau: Schaufelradbagger und Co.
Sie laufen auf Ketten und leisten beeindruckende Arbeit: Die Schaufelradbagger des Rheinischen Braunkohlereviers fressen sich mit ihren gigantischen Zähnen durch Erd- und Gesteinsschichten. Sie sind das Markenzeichen der Tagebau-Technik und die größten Arbeitsmaschinen der Welt. Der größte Bagger des Tagebaus Garzweiler ist 96 Meter hoch, 240 Meter lang und 13.500 Tonnen schwer. Er kann täglich so viel Kohle fördern, dass man damit eine 250 Kilometer lange Lkw-Schlange beladen könnte.

Für kleine Gruppen von bis zu 6 Schüler-Reportern bietet RWE Power an, sich die Schaufelradbagger einmal aus der Nähe anzusehen. Wäre das nicht ein spannendes Thema für euren Artikel im Projekt "Texthelden"? Experten fahren mit euch mitten ins Abbaugebiet und erklären, wie die Bagger arbeiten und wie der Kohleabbau funktioniert und wie aus dem, was die Bagger aus der Erde holen, Strom und Wärme erzeugt wird.

Besuch im Ausbildungszentrum
RWE Power übernimmt soziale Verantwortung: Das Unternehmen bildet Schulabgänger in ganz Deutschland über 20 verschiedenen Berufen aus — Die Bandbreite reicht von gewerblich-technischen Ausbildungen zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in oder Mechatroniker/in bis hin zum Vermessungstechniker der Fach-richtung Bergvermessung. Auch kaufmännische Berufsbilder wie Kaufmann/-frau für Bürokommunikation oder Industriekaufmann/-frau werden angeboten. Damit will der Stromproduzent so vielen jungen Menschen wie möglich eine berufliche Perspektive bieten. Was die Auszubildenden für ihren Beruf wissen müssen, lernen sie in den Ausbildungszentren des Unternehmens, zum Beispiel in Grevenbroich-Gustorf oder in Bergheim-Niederaußem. Schüler-Reporter und Klassen, die bei "Schüler lesen Zeitung" mitmachen können eines der Ausbildungszentren besuchen und mit den Azubis und ihren Ausbildungsleitern Interviews führen: Wie arbeitet eigentlich ein Industriemechaniker oder ein IT-System-Elektroniker? Wie gefällt den jungen Menschen die Ausbildung, und was würden sie später in der Berufswelt gern machen?

Außerdem hat RWE Power noch eine besondere Initiative gegründet: "Ich pack' das!" bereitet junge Leute, die in der Schule nicht so gute Leistungen erbracht haben, in einem Jahr auf eine Ausbildung vor. Auch darüber lohnt es sich, einen Artikel zu schreiben.


Mit der Werkbahn durch das Braunkohlegebiet
Friedrich und Gustav heißen zwei Braunkohlenblöcke in Neurath. Sie benötigen ständig Kohle. Damit diese in ausreichender Menge in die "Mägen" von Friedrich und Gustav gelangt, gibt es die Werkbahn, die wichtigste Versorgungsader im Rheinischen Braunkohlerevier. Schüler-Reportern bietet RWE an, in kleinen Gruppen mit der Werkbahn zu fahren! Und weil das nicht für alle Teilnehmer von "Texthelden" geht, dürfen weitere Schüler ganz nah ran an die Bahn und sich anschauen, wie die Züge die Kohle hin- und hertransportieren. Auf einer Länge von insgesamt 300 Kilometern fahren sie hin und her, denn quer durch das Braunkohlerevier schlängeln sich Trassen, Dämme und Schienen eines der größten privaten Eisenbahnstreckennetze Deutschlands. Wenn die riesigen blauen, grünen und gelben Loks auf die Schienen gehen, ziehen sie große Lasten hinter sich her: Bis zu 100 Tonnen Ladung kann ein Kohlewaggon transportieren.

Auch im Informationszentrum Schloss Paffendorf sind Schüler-Reporter willkommen: Dort informiert eine Ausstellung über den Abbau der Kohle und ihren Weg von den Tagebauen in die Kraftwerke, Kohlebunker oder Verladestationen.