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Ein Tag im Leben eines beeinträchtigten Menschen.: Glückliches Leben trotz Behinderung

Ein Tag im Leben eines beeinträchtigten Menschen. : Glückliches Leben trotz Behinderung

Wir haben die körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen Janis B. und Laura W. (Name geändert) getroffen. Die beiden haben uns einen Einblick in ihr Leben ermöglicht.

Janis B. sitzt im Rollstuhl. Trotzdem geht er auf ein Berufskolleg. Wenn er dort ist, helfen ihm Pfleger. Unter anderen hilft ihm auch sein süßer Hund Vincent beim Aufmuntern. Da Janis B. am Wochenende zuhause ist, nimmt er gerne am Freizeitangebot des Osterather Behinderten Vereins teil. Der Verein bietet nicht nur Freizeitangebote an, sondern berät und hilft den Betroffenen . Dies tut er seit 13 Jahren.

Wenn Janis dort ist unternehmen sie Kochstunden und backen Plätzchen. Janis B. sagte uns, dass er zunächst ein wenig skeptisch war, als er zum ersten Mal dort war. Aber jetzt gefällt es ihm dort sehr. Wir haben auch gefragt, wie es ist, wenn er mal spontan etwas unternehmen will. Er sagte, dass es schwer sei, spontan zu sein, da er im Rollstuhl sitzt und es nicht so einfach ist, mal eben von A nach B zu kommen. Wenn er zum Kino möchte, muss er sich bei der Bahn zwei Tage vorher anmelden und einen Mobilitätsservice beantragen, sonst wird er nicht mitgenommen! Er lebt trotzdem sein Leben, so wie er will und hat Spaß.

Genauso wie Laura (W.). Laura W. arbeitet im Kunstcafé Einblick in Kaarst. Sie arbeitet dort, seit dem sie mit der Schule fertig war, dies war vor zehn Jahren. Laura W. sagte uns, dass ihr von Anfang an klar war, dass sie nicht in einer Werkstatt am Band arbeiten möchte, da sie die Arbeit dort immer gleich findet. Die Arbeit im Kunstcafé Einblick gefällt ihr gut, da sie dort backen kann und dies tut sie auch am liebsten. Sie möchte dort arbeiten, so lange es das Café gibt. Laura (W.) bekommt von ihren Mitarbeitern Tipps und Unterstützung. Wenn wir beide Einblicke miteinander vergleichen, fällt uns auf, dass alle beide ihr Leben so leben, wie sie es wollen. Deswegen denken wir auch, dass beide glücklich sind trotz ihrer Beeinträchtigung.