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"Widerliche Politik": Italienischer Minister sorgt für Aufsehen

"Widerliche Politik": Italienischer Minister sorgt für Aufsehen

Rom (dpa). Mit einer Äußerung über die "widerliche Politik" ist Andrea Riccardi aus dem Kabinett des italienischen Premiers Mario Monti bei Parlamentariern in Rom angeeckt.

Für die mitgehörte Bemerkung hat sich der Minister für Kooperation und Integration zwar entschuldigt, Senatoren der Partei PdL des Monti-Vorgängers Silvio Berlusconi sammelten jedoch 45 Unterschriften für ein Misstrauensvotum. Er habe niemanden beleidigen wollen, erklärte Riccardi. Seine vertrauliche Äußerung bezog sich auf den PdL-Parteichef Angelino Alfano, der ein Treffen Montis mit den Parteispitzen hatte platzen lassen. Italienische Zeitungen sprachen von einem Konflikt zwischen der aus Technokraten bestehenden Regierung des Wirtschaftsexperten Monti und der Politik.

(RP)